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Corona-Liveblog: Obdachlose in NRW sollen zuerst den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen

Corona-Newsblog : Obdachlose in NRW sollen zuerst den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen

Das NRW-Gesundheitsministerium will den Impfstoff von Johnson & Johnson zuerst Obdachlosen anbieten. Das US-Vakzin wurde bisher noch nicht ausgeliefert. Die Fraktionen von SPD und Union haben an dem Entwurf für die sogenannte Bundes-Notbremse noch einige Änderungen vorgenommen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

  • Den vorerst noch nicht ausgelieferten Impfstoff von Johnson & Johnson will das NRW-Gesundheitsministerium zuerst für Impfangebote in der Wohn- und Obdachlosenhilfe einsetzen. „Hier bestehen die größten Unsicherheiten, die Zweitimpfungen nach sechs beziehungsweise zwölf Wochen sicherzustellen“, heißt es in einer Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen an den Gesundheitsausschuss. Konkret wurde bei Johnson & Johnson nach einer besonderen Strategie gefragt, da hier offenkundig eine Impfung ausreichend sei.
  • Das geplante Gesetzesnovelle zur Eindämmung der Corona-Pandemie soll nun doch weniger strenge Regeln für nächtliche Ausgangsbeschränkungen enthalten als ursprünglich geplant. Das teilten Teilnehmer der Beratungen der Regierungskoalition am Montag auf Anfrage mit. Ausgangsbeschränkungen soll es demnach zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr geben. Joggen und Spaziergänge sollen bis Mitternacht erlaubt sein. Im Einzelhandel soll das Abholen bestellter Waren (Click & Collect) weiterhin möglich sein.

  • Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 11.437 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 92 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI von Montagmorgen hervor. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 165,3. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 162,3 angegeben.

    In Deutschland sind seit Beginn der Pandemie vor über einem Jahr mehr als 80.000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Am Sonntag hatte Deutschland mit einer zentralen Gedenkfeier der Toten in der Pandemie gedacht. „Wir wollen und wir müssen der Menschen gedenken, die seit dem Beginn der Pandemie gestorben sind“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin.

  • Am bundesweiten Tag des Gedenkens an die Covid-19-Opfer haben Kritiker der deutschen Coronapolitik vor Rathäusern und Staatskanzleien mit zuhauf abgelegten Kerzen und Teelichtern protestiert. Unter dem Motto „#einkerzen Wir bringen Euch Kerzen“ hatten Initiativen auf Twitter zu der Aktion aufgerufen. Sie griffen damit einen Aufruf der Ministerpräsidenten auf, zur Erinnerung an die an Covid-19 Gestorbenen Lichter ins Fenster zu stellen.
  • Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagt bei der Corona-Gedenkfeier in Berlin, die Pandemie habe tiefe Wunden gerissen. 80.000 Menschen seien allein in Deutschland gestorben, weltweit mehr als drei Millionen. "Die Trauer verbindet uns über Grenzen hinweg." Hinter den Zahlen stünden viele Schicksale, die oft unsichtbar geblieben seien. "Auch in dieser Stunde ringen Menschen auf den Intensivstationen mit dem Tod."
  • 4/19/21 11:49 AM
    Wegen der rasant steigenden Zahlen von Neuinfektionen und Corona-Toten im Land muss das iranische Parlament seine Arbeit vorübergehend einstellen. „Wegen der vierten Corona-Welle und der ansteigenden Infektionszahlen wird auch das Parlament für zwei Wochen schließen“, sagte Parlamentssprecher Ahmad Amirabadi am Montag. Nachdem die Hauptstadt Teheran vom Gesundheitsministerium zur Roten Zone und damit als extrem infektionsgefährdet erklärt wurde, habe das Parlamentspräsidium umgehend reagiert und die vorläufige Schließung angeordnet, so der Sprecher laut Nachrichtenagentur Tasnim.
  • 4/19/21 11:45 AM
    Die Menschen in Deutschland sollen nach dem erhofften Abebben der dritten Corona-Welle auch mit Hilfe von Testergebnissen auf dem Smartphone einkaufen oder zu Veranstaltungen gehen können. „Wir wollen es im Laufe des Aprils schaffen, dass die Testergebnisse dann auch auf der Corona-Warnapp gespeichert werden können und zur Verfügung stehen“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag in Berlin bei der Eröffnung einer neuen Station für kostenlose Bürgertests. „Dafür braucht es Schnittstellen, dafür müssen wir die Systeme vernetzen.“

    Man brauche die Testergebnisse ja dann möglicherweise, „wenn wir testgestützt öffnen, für den Einzelhandel, für die Außengastronomie, für Theater oder auch Fußballspiele“, sagte Spahn. „Dafür ist diese digitale Anbindung.“ Spahn sagte: „Das ist der Teil, der kommt, wenn wir diese dritte Welle gebrochen haben.“

  • 4/19/21 11:36 AM
    Die Menschheit muss sich nach Ansicht des Präsidenten des Robert-Koch-Instituts, Lothar Wieler, auf ein dauerhaftes Leben mit Corona einstellen. „Ein Virus, das eine Menge Tierarten infizieren kann, das lässt sich nicht ausrotten“, sagte Wieler am Montag anlässlich des 127. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin in Stuttgart. Generell müsse man Tierhaltung und Tierhandel in den Griff kriegen, sagte der Tierarzt mit Blick auf die Ausbreitung von Krankheiten. Gerade der illegale Tierhandel sei ein Problem.

    Wieler warnte auch vor den Folgen des Klimawandels. Schäden wie Hitzestress, Probleme mit psychosozialer Gesundheit, Hautkrebs nähmen schon jetzt zu, führte er aus. Aber auch von Tieren wie etwa Mücken und Zecken übertragene Krankheiten würden in Folge von veränderten Biotopen und weniger Artenvielfalt häufiger. Probleme erwarte er zudem, wenn der Klimawandel die Versorgung mit Trinkwasser erschwere. Auch eine verminderte Qualität von Badegewässern führte Wieler als Beispiel an. Dies führe etwa zu Magen-Darm-Problemen.

  • 4/19/21 11:33 AM
    Die Bundesregierung spricht sich für eine Impfung deutscher Olympiateilnehmer aus. Man befürworte die Entsendung von Athleten zu den Sommer-Spielen und eine Impfung zu ihrem Schutz und dem anderer, sagt ein Sprecher des Bundesinnenministerium. Nach der üblichen Impfreihenfolge wären eigentlich junge und gesunde Menschen weit hinten.
  • 4/19/21 11:32 AM
    In dieser Woche dürfen viele Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen mal wieder in die Klassenzimmer kommen – zumindest abwechselnd. Das gilt aber nicht in den zahlreichen Kommunen mit zu hohen Corona-Zahlen. Die GEW kritisiert die Schul-Politik.
  • 4/19/21 11:07 AM
    Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) befindet sich seit Montag in einer vorsorglichen häuslichen Quarantäne. Grund sei, dass in seinem erweiterten Umfeld „vermutlich zwei Corona-Fälle festgestellt wurden“, sagte Regierungssprecher Matthias Schuppe dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Montag in Magdeburg auf Anfrage und bestätigte damit entsprechende Berichte.


    Haseloff selbst ist demnach bislang negativ auf das Coronavirus getestet worden. Der 67-Jährige werde nun am Mittwoch einen weiteren PCR-Test machen, um eine Infektion auszuschließen, erklärte Schuppe.

  • 4/19/21 11:02 AM
    Während der zwei Corona-Lockdowns im vergangenen Jahr haben Menschen in Deutschland weniger ärztliche Leistungen in Anspruch genommen. Einen besonderen Rückgang verzeichneten die Kinder- und Jugendärzte, sie hatten etwa 17 Prozent weniger Fälle, teilte das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung am Montag mit. Auch die Psychotherapeuten wurden um rund 14 Prozent weniger besucht, ebenso wie die Hausärzte, die ihre Patienten knapp 13 Prozent seltener zu sehen bekamen. Der Rückgang war zwischen März und Mai sowie ab November 2020 besonders deutlich.

    Gleichzeitig sind aber telefonische Beratungen und Videosprechstunden deutlich stärker in Anspruch genommen worden. Rund 6,3 Millionen Mal telefonierten Patienten mit ihren Ärzten zwischen März und Dezember 2020. Das waren fast 2,7 Millionen telefonische Sprechstunden mehr als noch im selben Zeitraum im Jahr davor. Auch die Videokonferenz mit dem Arzt wurde deutlich beliebter: Etwa 2,5 Millionen Mal hielten die Menschen zwischen April und Dezember so den Kontakt. 2019 - vor der Pandemie - waren es noch einige Tausend.

  • 4/19/21 10:45 AM
    Die Polizei hat in Dortmund eine verbotene Party mit 15 Gästen aufgelöst und die Feiernden zum Teil aus Verstecken unter dem Bett oder im Schrank geholt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, hatten Anrufer am Freitagabend eine „lautstarke Feier“ in einem Mehrfamilienhaus gemeldet. Vor Ort seien die Beamten auf die Feiernden gestoßen, die weder Abstand hielten noch Masken trugen.

    „Einige der feiernden jungen Erwachsenen versuchten sich mit äußerst kreativen Verstecken der Kontrolle zu entziehen“, hieß es. „Ohne bis zehn zu zählen, beendete die Polizei das kindliche Versteckspiel und holte die Protagonisten unter einem Bett, aus einem Schrank und aus einer Nische hervor.“ Alle bekamen Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen die Coronaschutz-Verordnung, ein polizeibekannter Gast kassierte noch eine Anzeige wegen Beleidigung.
  • 4/19/21 10:38 AM
    Nach dem 4:3-Heimsieg über Hannover 96 feierten knapp 30 Bochum-Fans die Mannschaft am Stadion, missachten dabei jedoch die Corona-Regeln. Viele Fans trugen keine Maske, auch Abstände wurden nicht eingehalten.
  • 4/19/21 10:29 AM
    Ein privates Grillfest mit rund 70 Gästen hat die Polizei in Gelsenkirchen aufgelöst. Beamte seien am Sonntagnachmittag gerufen worden, wo sie trotz Corona-Pandemie in einer Wohnung und in einem Hinterhof etwa 70 Personen antrafen. Sie saßen eng beieinander und feierte ohne Masken. Wie die Polizei am Montag mitteilte, erhoben die Beamten von einem 20-Jährigen ohne festen Wohnsitz eine Sicherheitsleistung und erteilten ihm einen Platzverweis. Weitere Partygäste bekamen Anzeigen wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.
  • 4/19/21 10:04 AM
    Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) befindet sich vorsorglich in Quarantäne. In seinem erweiterten Umfeld habe es vermutlich zwei Corona-Fälle gegeben, sagte Regierungssprecher Matthias Schuppe am Montag. Der Ministerpräsident sei zuletzt am Sonntag negativ getestet worden. Es würden jedoch mehrere Tage abgewartet bis zu einem neuerlichen Test, der endgültige Sicherheit bringen soll. Damit müsse eine für Dienstag angekündigte Pressekonferenz verschoben werden, bei der die Landesregierung eine Bilanz ihrer fünfjährigen Arbeit ziehen wollte. Es werde nach einem neuen Termin gesucht, sagte Schuppe.
  • 4/19/21 9:53 AM
    Portugal ist am Montag in die dritte Phase der Corona-Lockerungen getreten. Mit Ausnahme von etwa einem Dutzend Gemeinden mit hohen Infektionszahlen öffneten im ganzen Land wieder Restaurants, Einkaufszentren und Konzerthäuser. Nach den Grundschulen sind nun auch Oberschulen und Universitäten wieder im Präsenzbetrieb.

    Portugal hatte nach einem zweimonatigen strikten Lockdown Mitte März mit ersten Lockerungen begonnen. Die letzte Phase soll in zwei Wochen starten, dann sollen unter anderem wieder öffentliche Veranstaltungen im Freien möglich sein. Portugal mit seinen rund zehn Millionen Einwohnern hat bereits 2,5 Millionen Corona-Impfdosen verabreicht.

  • 4/19/21 9:05 AM
    Gegen die neuen Ausgangsbeschränkungen in Köln sind bis zum Montagvormittag 16 Eilanträge beim dortigen Verwaltungsgericht eingegangen. Laut einer Sprecherin waren die ersten bereits am Freitag eingetroffen - Stunden später war die Maßnahme in Kraft getreten. Die Eilanträge stammen laut Verwaltungsgericht alle von Privatpersonen. Einige Anträge seien mit einer Klage verbunden. Wann die zuständige Kammer entscheidet, ist laut Gericht noch unklar.Der Start der Ausgangsbeschränkungen verlief laut Polizei grundsätzlich ruhig.




  • 4/19/21 8:59 AM
    Griechenland verzichtet künftig unter bestimmten Bedingungen auf die vorgeschriebene Corona-Quarantäne für Besucher aus anderen Staaten der Europäischen Union. Voraussetzung ist, dass sie seit zwei Wochen vollständig geimpft sind oder einen negativen PCR-Test vorzeigen, der nicht älter als drei Tage ist, wie am Montag die zuständige Behörde für Zivilluftfahrt in Athen mitteilte. Die Regelung gilt auch für Besucher aus den USA, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Serbien. Für Gäste aus Israel ist sie bereits seit März in Kraft.


  • 4/19/21 8:58 AM
    Gegen das Coronavirus sind nach Meldedaten bislang 19,8 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mindestens ein Mal geimpft. Das geht aus dem Impfquotenmonitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom 19. April hervor (Stand: 8.00 Uhr). Demnach wurden etwa 16,4 Millionen Menschen ein Mal geimpft, weitere 5,5 Millionen haben den vollen Impfschutz.
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