Duisburg - zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein

Duisburg - zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein (Foto: dpa, Christoph Driessen)

Duisburg

Die Berichterstattung über die Stadt Duisburg im westlichen Ruhrgebiet ist häufig durch negative Assoziationen geprägt. Mit Duisburg verbunden sind Stichworte wie Loveparade, Problemhaus und Rocker. Aber die Stadt zwischen Ruhrgebiet und Niederrhein ist wesentlich facettenreicher.

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Die Universitätsstadt versucht wieder alten Glanz zu erlangen, zum Beispiel mit dem Casino Duisburg oder Industriekultur wie im Landschaftspark in Meiderich.

Ihre Herkunft kann man der Stadt ansehen. Mancherorts ist sie heruntergekommen wie Schimanski, der legendäre Duisburger Tatort-Kommissar, wandelt sich aber kontinuierlich.

In Meiderich sind alte Hochöfen zum Landschaftspark Duisburg-Nord geworden. Thyssen hat hier einst Stahl produziert, doch die Hochöfen wurden nach und nach geschlossen. Heute ist die Stahlindustrie in Duisburg weiter nach Norden gezogen, die Hütten liegen in Bruckhausen.

Im Landschaftspark Duisburg-Nord haben Kultur und Sport eine Stätte gefunden, der Ort wird so zum Symbol für den Strukturwandel des Ruhrgebiets. Sportler können im alten Gasometer tauchen oder in den Bunkeranlagen klettern.

Von dem begehbaren Hochofen aus hat man - besonders bei Dunkelheit - eine sehenswerte Aussicht über die beleuchteten Anlagen und die Stadt.

Breites Kulturangebot im Innenhafen

Nachtleben gibt es in Duisburg also auch ohne rotes Licht. Nicht nur in Meiderich, auch südlich des Hafens in Innenstadtnähe wurde eine Industriebrache zum Platz für Lebensart. Im Innenhafen gibt es neben Bars und Cafés auch ein breites Kulturangebot.

In fußläufiger Entfernung zum Hauptbahnhof befinden sich hier das Museum Küppersmühle für moderne Kunst, das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg und das jüdische Gemeindezentrum mit seiner architektonisch herausragenden Synagoge.

Hafenanlagen sind ein Kennzeichen der Stadt, in der sich mit dem Duisburger Rheinhafen der größte Binnenhafen Europas befindet. Dieser Tradition wird im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt Rechnung getragen.

In der Stadtmitte ersetzt das CityPalais die Mercatorhalle und bietet Shopping und Gastronomie; auch das Casino Duisburg befindet sich hier. Auf der Königstraße ist eine Brunnenmeile angelegt, auf der sechs Fontänen die Fußgängerzone schmücken.

Lebendige Universitätsstadt

Statt schicker Industriekultur gibt es auch Party, etwa mit dem Delta Musik Park oder dem Pulp, einem Veranstaltungsort in Schlossoptik. Die Studenten der Uni Duisburg-Essen, eine der größten Unis in NRW, verleihen der Stadt auch studentisches Leben.

Daneben verfolgen die Duisburger in unzähligen Kneipen die Spiele des MSV Duisburg, der wie seine Stadt schon bessere Zeiten gesehen hat, aber immer wieder aufsteht.

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