Kanaren: Aktuelle News und Infos zu den Kanarische Inseln

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Foto: dpa-tmn/Manuel Meyer

Kanarische Inseln

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Wie sind die Kanaren entstanden?

 Das geografische Relief ist das Ergebnis von Vulkanausbrüchen, die vor etwa 70 Millionen Jahren begannen. Auch heute ist die Region der Kanarischen Inseln noch immer vulkanisch aktiv. Der jüngste Vulkanausbruch an Land fand 1971 statt, der jüngste Ausbruch unter Wasser war in den Jahren 2011 und 2012. Aus diesem Grund hat der Archipel eine der ungewöhnlichsten Landschaften in ganz Europa. 

Gut erkennbar ist die Entstehungsgeschichte am Pico del Teide, der höchsten Erhebung der kanarischen Inseln auf Teneriffa. Das Gebiet rund um den beeindruckenden Inselvulkan zählt seit 2007 zum UNESCO-Welterbe und ist als Nationalpark ausgewiesen. 

Wer hat die Kanaren entdeckt?

Die ursprünglichen Bewohner der Kanarischen Inseln waren die Altkanarier, die zumeist auch Guanchen genannt werden. Über ihren Weg auf die Inseln gibt es verschiedene Vermutungen. Funde auf Lanzarote lassen darauf schließen, dass bereits im 10. Jahrhundert v. Chr. die Phönizier einen Stützpunkt auf den Kanaren errichteten. Eine dauerhafte Besiedlung lässt sich ab dem 3. Jahrhundert v. Chr. nachweisen, die Siedler stammten wahrscheinlich aus Nordafrika und Süd-Spanien. 

Während des 13. und 14. Jahrhunderts besuchten genuesische, mallorquinische, portugiesische und französische Seefahrer die Inseln. Jean de Béthencourt, der 1404 im Auftrag von Heinrich III. von Kastilien König der Inseln wurde, schloss die Eroberung von Lanzarote, Fuerteventura und Ferro ab. Im Dezember 1406 kehrte er nach Europa zurück und überließ seinem Neffen Maciot die Verantwortung. Im Jahr 1479 erkannte der Vertrag von Alcáçovas die spanische Souveränität über die Kanaren an, die Eroberung der restlichen Inseln wurde 1496 abgeschlossen. Christopher Kolumbus unternahm bei vier seiner nach Westen führenden Expeditionen einen Abstecher auf die Kanaren, die somit zu einem unverzichtbaren spanischen Stützpunkt auf den Seewegen nach Amerika wurden. 

Mit der Wiederentdeckung der Kanarischen Inseln und der Eroberung durch die Spanier wurde die Kultur der Guanchen größtenteils vernichtet. Die Ureinwohner vermischten sich jedoch mit den Siedlern, so dass heute etwa ein Drittel der kanarischen Bevölkerung von den Altkanarien abstammt. 

Warum wird auf den Kanaren Spanisch gesprochen? 

Die Eingliederung der Kanarischen Inseln in die Krone Kastiliens begann mit Heinrich III. im Jahre 1402 und wurde unter den katholischen Königen vollendet. Die Expeditionen zur Eroberung starteten hauptsächlich von den Häfen Andalusiens aus, weshalb die Andalusier auf den Kanaren dominierten. An der frühen Eroberung der Kanaren war neben den Andalusiern und den Kastiliern vom spanischen Festland auch ein wichtiges Kolonisierungskontingent aus Portugal beteiligt. 

Aufgrund ihrer Geographie erhielten die Kanarischen Inseln viel Einfluss von außen, was zu drastischen kulturellen und sprachlichen Veränderungen führte. Als Ergebnis der starken kanarischen Auswanderung in die Karibik, besonders während der Kolonialzeit, ist das karibische Spanisch dem kanarischen Spanisch auffallend ähnlich.

Was sind traditionelle Gerichte auf den Kanaren?

 Ob auf Gran Canaria, Fuerteventura oder La Palma - die kanarische Küche zeichnet sich durch große Vielfalt aus und legt Wert auf qualitativ hochwertige Zutaten. Für die Einheimischen spielt das Essen eine große Rolle im alltäglichen Leben und so lässt sich im Kanaren Urlaub nahezu überall ein gutes Restaurant finden. 

Eines der typischen Gerichte sind die appetitlichen, runzeligen Kartoffeln mit der scharfen Soße "mojo picón“ - für viele ein absolutes „Muss“ eines jeden Kanaren-Urlaubs. Ein weiteres Starprodukt der beliebten Urlaubs-Inseln und auch eine Zutat in vielen Rezepten ist 'Gofio'. Es wird aus geröstetem Getreide, wie beispielsweise Mais und Weizen, hergestellt und stammt aus der Zeit der ersten Siedler. 

Im Urlaub auf den Kanarischen Inseln treffen Reisende häufig auf Gerichte mit lokalem Gemüse. Typische Beispiele sind der Brunnenkresse-Eintopf, Maiskolben mit Kartoffeln und Rippchen oder gefüllte Zucchini. Ein weiteres Spitzenprodukt in den traditionellen Rezepten ist Fisch, vor allem Gerichte mit einheimischen Arten wie dem Papageienfisch mit seinem delikaten Geschmack, Wrackfisch, Zackenbarsch oder atlantischer Stöcker. Es gibt weiterhin eine große Auswahl an Desserts und Kuchen. Besonders beliebt sind die köstlichen "Bienmesabes" und "Príncipe Albertos" von La Palma, die "Leche Asada" von La Gomera und "Quesillos", "Frangollos" und "Quesadillas" von El Hierro. 

Wie ist das Wetter auf den Kanaren?

 Mit ihrem subtropischen Klima bieten die Kanaren das ganze Jahr über ein angenehmes Wetter für den perfekten Urlaub. Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura und Lanzarote locken mit reichlich Sonnenschein und Temperaturen zwischen 20 Grad Celsius im Januar und 26 Grad im August. Im Sommer regnet es kaum und auch der Winter eignet sich für einen Kanaren-Urlaub, da im Durchschnitt lediglich an etwa drei Tagen im Monat etwas Niederschlag fällt. 

Die Sonne ist das ganze Jahr über präsent, dazu sorgen die Passatwinde für eine leichte Brise. Die bergigen Inseln wie Gran Canaria oder Teneriffa haben etwas stärkere Niederschläge, auf den flacheren Inseln wie Fuerteventura weht oft der Schirokko. Der lokal als Calima bekannte Wind aus der Sahara sorgt im Sommer teilweise für hohe Temperaturen und Hitze. 

Welche Inseln gehören zu den Kanaren? 

Zu den Kanarischen Inseln zählen Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. Für einen Pauschal-Urlaub bieten sich insbesondere die Inseln Gran Canaria, Teneriffa, Lanzarote oder Fuerteventura an. Aktivurlauber oder Individualreisende zieht es zum Kanaren Urlaub auch nach La Palma, La Gomera oder El Hierro. 

Welche Kanarische Insel ist im Winter am besten? 

Aufgrund des sehr milden Klimas und der außergewöhnlich langen Sonnenscheindauer können die Kanaren das ganze Jahr über besucht werden. Ob Gran Canaria, Lanzarote, Teneriffa oder Fuerteventura – die Temperaturen sind im Winter auf allen Inseln ähnlich und liegen durchschnittlich über 20 Grad. Dazu locken zahlreiche Sonnentage zu einem sommerlichen Urlaub im Winter. 

Was sind die Unterschiede zwischen den Kanarischen Inseln? 

Reisende sollten eine Insel wählen, die zu ihren bevorzugten persönlichen Aktivitäten am besten passt – sei es, um sich am Strand auszuruhen, zu wandern, kulturelle oder gastronomische Erlebnisse zu erfahren, oder Sportarten wie Golf, Radfahren oder Windsurfen im Urlaub auszuüben. 

Ob Familien-, Bade- oder Aktivurlaub - Gran Canaria ist das passende Reiseziel für jeden Anspruch. Die Hauptstadt Las Palmas lockt mit Boutiquen und Cafés, kilometerlange Sandstrände im Süden der Insel garantieren einen sonnigen Badeurlaub. Gefeiert wird auf Gran Canaria an der Playa des Inglés, einen Abstecher lohnen die Dünen von Maspalomas, die als Wahrzeichen der Insel gelten.

Aktive und Entdecker fliegen nach Teneriffa und erkunden die landschaftliche Vielfalt rund um den Pico del Teide. Familien fühlen sich an den Stränden im Südwesten der Insel wohl, hier kommen auch Surfer auf ihre Kosten.

Karibikfeeling versprechen die Strände im Süden und Osten Fuerteventuras. Die relativ flache Insel ist bekannt für ihre braungelbe Vulkanlandschaft, hier weht immer eine kräftige Brise und so sind Aktivurlauber oftmals sportlich auf dem Wasser unterwegs.

Kulturinteressierte zieht es eher nach Lanzarote auf die schwarze Perle der Kanaren. Zahlreiche Vulkane brodeln in den Feuerbergen, schöne Lavastrände laden zum Baden ein und überall finden sich Spuren des Architekten César Manrique.

Die kleine Insel La Palma ist ein beliebtes Ziel für Romantiker, denn hier lassen sich nachts die Sterne besonders gut beobachten. Mit rund 40 Prozent Wald ist die „Isla Verde“, die grüne Insel, außerdem ein Paradies für Wanderer.

La Gomera ist bei Aussteigern und Individualreisenden beliebt und lockt mit einem weit verzweigten Wanderwegenetz.

Naturliebhaber und Ruhesuchende zieht es auf die kleinste Insel der Kanaren. El Hierro ist noch recht ursprünglich und bietet Natur pur. 

Welche Sehenswürdigkeiten gibt es auf den Kanaren? 

Zu den Highlights der Kanarischen Inseln gehören die vier UNESCO-Welterbestätten. Seit 2007 zählt der Teide-Nationalpark auf der Insel Teneriffa zum UNESCO Weltnaturerbe und ist die Heimat des Vulkans Teide-Pico Viejo, dem höchsten Berg in Spanien. Besondere atmosphärische Bedingungen erzeugen ständig wechselnde Licht- und Farbkombinationen und erschaffen ein Wolkenmeer, das eine optisch beeindruckende Kulisse für den Berg bildet. Weniger bekannt ist der Garajonay Nationalpark auf La Gomera, der seit 1986 auf der Welterbeliste der UNESCO steht. Dichter Lorbeerwald bedeckt den Großteil dieses Parks, der sich im Zentrum der Insel La Gomera befindet. Zahlreiche Quellen und Bäche sorgen für eine üppige Vegetation, die der des Tertiärs ähnelt, doch mittlerweile aufgrund von Klimaänderungen weitgehend aus Südeuropa verschwunden ist. 

Die Universitätsstadt San Cristóbal de La Laguna auf Teneriffa, die 1999 auf die Liste der UNESCO Weltkulturerbestätten aufgenommen wurde, hat zwei Kerne, die verschiedene Epochen widerspiegeln. Neben der ursprünglichen Oberstadt gibt es die nach genauem Plan und philosophischen Prinzipien angelegte Unterstadt. Die schachbrettartig angelegte Stadtplanung diente als Vorbild für die Entwicklung anderer Städte, wie zum Beispiel New York. Seit 2019 gehören die Höhlendörfer Risco Caído und die Heiligen Berge von Gran Canaria zum Welterbe. Klippen, Schluchten und vulkanische Formationen charakterisieren das Erscheinungsbild der Höhlensiedlung Risco Caído. Diese jahrtausendealten Lebensräume mit Getreidespeichern und Zisternen sind ein Beweis für frühe Kulturen auf der Insel. Besonders mystisch sind die beiden heiligen Tempel Risco Caído und Roque Bentayga, in denen die Ureinwohner astronomischen Ritualen nachgingen. 

Was sind die schönsten Strände auf den Kanaren? 

„Las Afortunadas“ - nicht umsonst werden die Kanarischen Inseln auf Spanisch auch „Die Glücklichen“ genannt. Das Archipel im Atlantik ist bekannt für unzählige Sonnenstunden, ganzjährig angenehme Temperaturen und traumhafte Strände. Einige Badeplätze stechen aufgrund besonderer Wasserqualität oder schöner Lage hervor. 

Playa de El Golfo, Lanzarote

Dieser Strand mit seinem schwarzen Lava-Sand und den beeindruckenden, vulkanischen Felsformationen ist sehenswert. Nur wenige Meter vom Meer entfernt befindet sich eine langgezogene Lagune, deren tiefgrünes Wasser in Kontrast zum schwarzen Sand und den Gelb- und Rottönen der umgebenden Vulkankrater steht. Der Strand befindet sich in einem Naturschutzgebiet und ist nicht nur ein schöner Ort zum Schwimmen und Sonne tanken, sondern gilt auch als äußerst beliebter Foto-Spot. 

Playa en las Dunas de Corralejo, Fuerteventura

Über neun Kilometer Länge erstreckt sich dieser Strand entlang der Dünen von Corralejo im gleichnamigen Nationalpark. Der weiße, feine Sand entstand auf natürliche Art und Weise durch die Erosion von Muscheln und harmoniert mit dem türkisblauen Wasser, das an die Küste gespült wird. Der Ausblick auf die benachbarten Inseln Los Lobos und Lanzarote runden das Badevergnügen ab. 

Playa del Ingles, Valle del Gran Rey, La Gomera

Seit den 70er-Jahren ist die Playa del Ingles auf La Gomera als legendärer Zufluchtsort für Anhänger alternativer Strömungen und Hippies bekannt. Im Gegensatz zu anderen, weitestgehend naturbelassenen Stränden auf den Kanaren, befindet sich die Playa del Ingles in der Nähe einiger Restaurants und bietet zahlreiche Unterhaltungsmöglichkeiten. Auf dem vulkanischen Sand lässt es sich relaxen und die Ausblicke auf die umliegenden Berge und den Ozean genießen. 

Cala de Tacorón, El Hierro

Auf El Hierro entdecken Besucher mit der Cala de Tacorón einen der schönsten Strände des gesamten Archipels. Trotz der geringen Größe ist die Bucht von Tacorón ein echtes Juwel und verspricht das ganze Jahr über beste Badebedingungen. Verantwortlich dafür ist das an dieser Stelle besonders ruhige Meer, das von den Einheimischen auch Mar de las Calmas genannt wird. Die verschiedenen Blautöne des Ozeans und der schwarze Sand sowie die umgebenden, rötlichen Gesteinsformationen sorgen für ein buntes Spektakel und kreieren eine faszinierende Atmosphäre. 

Playa de Nogales, La Palma

Berge, Lava, das Meer und tiefgrüne Landschaften - dieser Strand vereint alle Komponenten, die typisch für La Palma sind. Nahe der Stadt Puntallana im Norden von La Palma gelegen, beeindruckt die Playa de Nogales mit seinem schwarzen Vulkansand und spektakulären Klippen. Der Strand ist insbesondere ein Paradies für Surfer und Naturliebhaber. 

Playa de Papagayo, Lanzarote

Einer der beliebtesten Strände der Kanarischen Inseln liegt im Süden Lanzarotes. Die Playa de Papagayo besticht durch seinen feinen, weißen Sand, die überschaubare Größe und landschaftliche Schönheit. Das kristallklare, smaragdgrüne Wasser lädt ganzjährig zum Schwimmen ein, denn durch seine geschützte Lage innerhalb einer Bucht ist das Meer an dieser Stelle besonders ruhig. Damit ist die Playa de Papagayo ein idealer Ort für Schnorchler und sorgt für sicheres Badevergnügen für die ganze Familie. 

Playa del Médano, Teneriffa

Im Süden Teneriffas befindet sich ein echter Geheimtipp unter den schönsten Stränden der Kanaren. Die Playa del Médano lockt mit feinem, goldenem Sand, flachem Wasser und jeder Menge Freizeitmöglichkeiten. Besonders beliebt ist die Gegend bei Wind- und Kitesurfern, abends füllen Einheimische und Touristen die angrenzenden Restaurants und Bars mit Leben. 

Playa de Maspalomas, Gran Canaria

Der Strand von Maspalomas liegt auf Gran Canaria in direkter Nachbarschaft zum gleichnamigen Naturschutzgebiet, das für seine Dünen bekannt ist. Auf rund drei Kilometern Länge finden Reisende goldenen Sand und eine große Auswahl an Hotels und Apartments. Insbesondere für Familien mit Kindern ist Maspalomas ein Urlaubsparadies. Ein Highlight ist ein Abendspaziergang am Strand entlang, wenn die Sonne hinter dem örtlichen Leuchtturm untergeht. 

Playa de Benijo, Teneriffa

Der Strand liegt im Landschaftspark Anaga im Nordosten von Teneriffa und punktet durch seine Einsamkeit. Schon die Anfahrt ist ein Highlight, denn die kurvenreiche Straße schlängelt sich durch einen dichten Lorbeerwald und eröffnet spektakuläre Ausblicke auf den Atlantik und die Gipfel und Schluchten der umliegenden Berge. Neben Badespaß warten auch Fotospots auf die Reisenden.

Die kanarischen Inseln im Überblick.