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Borussia Mönchengladbach: Für Marco Roses Team geht in 100 Tagen die Champions League los

Mitte Oktober geht es los : 100 Tage bis Borussias Champions-League-Rückkehr

Am 6. Dezember 2016 bestritten die Borussen ihr bislang letztes Spiel in der Champions League. In genau 100 Tagen geht die nächste Saison in der Königsklasse los. Es wird viele Gladbach-Debütanten geben.

Wenn am 7. August der Ball wieder in der Champions League rollt, werden die Borussen noch zusehen müssen. Die aktuelle Saison in der Königsklasse wird in etwas mehr drei Wochen fortgesetzt, es stehen noch vier Rückspiele im Achtelfinale an, dann gibt es das abschließende Turnier in Lissabon. Doch bald rückt Gladbach wieder raus aus der Zuschauerrolle - und wird wieder Teil des größten Spektakels im Vereinsfußball sein.

In genau 100 Tagen, am 20. Oktober, beginnt der erste Spieltag der kommenden Saison in der Königsklasse. An diesem Tag oder einen Tag später wird Borussia erstmals seit dem Nikolaus-Tag im Jahr 2016, als die Gladbacher 0:4 beim FC Barcelona verloren, wieder selbst in der Champions League auflaufen dürfen. Ein Moment, auf den der gesamte Verein hinfiebert. Viele Borussen werden ihr Debüt feiern in diesem Wettbewerb. Selbst Top-Spieler wie Ramy Bensebaini, Denis Zakaria, Marcus Thuram und Alassane Plea haben bislang noch kein Spiel in der Gruppenphase der Champions League bestritten. Auch für Trainer Marco Rose und Stefan Lainer wird es die Premiere in dem Wettbewerb.

Am 1. Oktober wird sich bei der Auslosung in Athen herausstellen, wer die Gegner sein werden. Bei den bisherigen beiden Teilnahmen hatte Borussia mit Manchester City, Juventus Turin und FC Sevilla und dann mit dem FC Barcelona, erneut Manchester City und Celtic Glasgow äußerst attraktive Gegner. Auch diesmal wird es Hochkaräter geben, die Gladbacher werden im dritten oder vierten Lostopf sein. Von den aktuell qualifizierten Klubs steht Borussia in der Koeffiziententabelle auf dem letzten Platz.

Neben den drei weiteren deutschen Teams Bayern München, Borussia Dortmund und RB Leipzig ist in England bislang lediglich der FC Liverpool sicher qualifiziert. Die „Reds“ wären das absolute Traumlos für die Borussen, die beiden Klubs verbindet seit vielen Jahren eine Freundschaft. Nach der Punktzahl wäre auch Manchester City sicher in der Champions League, doch aufgrund von Verstößen gegen das Financial Fairplay sind die Citizens aktuell für den Wettbewerb gesperrt, es gibt aber noch weitere Verhandlungen. Am Montag entscheidet sich, ob der Premier-League-Klub tatsächlich für zwei Jahre für den Europapokal gesperrt ist - oder doch noch davon kommt. In Spanien sind Real Madrid und der FC Barcelona sicher durch, Atletico Madrid und der FC Sevilla können nur noch theoretisch aus den Top 4 verdrängt werden. Und in Italien deutet alles darauf hin, dass sich Juventus Turin (als einziges Team schon sicher dabei), Lazio Rom, Atalanta Bergamo und Inter Mailand in der Königsklasse dabei sein werden.

Nach dem Corona-Abbruch in Frankreich werden Paris St. Germain und Olympique Marseille in der Champions League an den Start gehen, in Russland ist Zenit St. Petersburg bereits qualifiziert. Fast sicher dabei ist auch der FC Porto (Portugal), Schachtar Donezk (Ukraine) und der FC Brügge (Belgien) werden am Königsklassen-Wettbewerb teilnehmen.