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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 29.10.2020

Aktuelle Corona-Fallzahlen : RKI meldet 16.774 Neuinfektionen und 143.747 akut Covid-19-Erkrankte in Deutschland

Das Coronavirus beschäftigt das Land, täglich werden derzeit wieder neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 16.774 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 499.694 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 10.346 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 345.601 genesene Corona-Patienten.

Die momentane Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland

Damit gelten aktuell, Stand 29.10.2020 um 0:00 Uhr, noch 143.747 Personen als aktiv an Covid-19 erkrankt, ein Anstieg um 10.341 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den letzten 24 Stunden 16.774 Neuinfektionen gezählt. Gleichzeitig wurden auch 96 neue Todesfälle gemeldet, 6.337 weitere Covid-19-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst.

Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren liegt laut RKI aktuell bei 1.358.706. Davon wurden zuletzt 76.373 als positiv ausgewertet, eine Quote von 1358706 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 1212363 Prozent, von 1.212.363 Tests waren damals 43.927 positiv.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 87.215 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der letzten Woche 104,9 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch niedrigere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 59.105 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen. Der Trend in Deutschland ist somit negativ, die Zahl der Corona-Fälle steigt wieder an.

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist der Kreis Rottal-Inn. Hier gab es in den vergangenen sieben Tagen 299,6 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem Grenzwert von 50. Sobald dieser Wert überschritten ist, müssen laut politischer Vereinbarung die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im betroffenen Gebiet wieder angezogen werden.

Solingen ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Stadt. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen - liegt hier bei 283,8 und somit ebenfalls über dem 50er-Grenzwert. Der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist der Kreis Berchtesgadener Land. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 255,8 ermittelt. Somit gelten auch für diese Region besondere Corona-Regeln.

Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 318 Regionen, die den 50er-Schwel­len­wert überschreiten. Außerdem wurden in den letzten sieben Tagen in allen Städten und Kreisen des Landes mindestens eine neue Infektion gemeldet.

Wie sich der R-Wert in Deutschland entwickelt

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge gegenwärtig bei 0,97. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 1,11.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere lokale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert merklich. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig heftig schwanken.

Die Situation auf den Intensivstationen in Deutschland

In den Klinken in Deutschland werden derzeit 1.696 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 826 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 7.559 von 21.785 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 29.10.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 11.000 Neuinfektionen, 99,37 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 14.972 Neuinfektionen, 114,49 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 5.361 Neuinfektionen, 147,09 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 1.091 Neuinfektionen, 43,43 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 1.092 Neuinfektionen, 159,89 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 1.725 Neuinfektionen, 93,69 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 9.165 Neuinfektionen, 146,27 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 609 Neuinfektionen, 37,83 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 5.150 Neuinfektionen, 64,52 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 25.119 Neuinfektionen, 140,07 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 3.520 Neuinfektionen, 86,17 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 1150 Neuinfektionen, 116,1 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 3.662 Neuinfektionen, 89,8 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 1.089 Neuinfektionen, 49,31 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 1.340 Neuinfektionen, 46,26 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 1170 Neuinfektionen, 54,59 pro 100.000 Einwohner

Folgende Gesamtzahlen hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 29.10.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 77.477 nachgewiesene Infektionen, 2.010 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 102.074 nachgewiesene Infektionen, 2.796 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 30.356 nachgewiesene Infektionen, 253 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 7.468 nachgewiesene Infektionen, 190 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 5.100 nachgewiesene Infektionen, 70 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 12.947 nachgewiesene Infektionen, 283 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 39.093 nachgewiesene Infektionen, 641 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 2.616 nachgewiesene Infektionen, 23 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 34.228 nachgewiesene Infektionen, 743 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 127.447 nachgewiesene Infektionen, 2.101 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 19.108 nachgewiesene Infektionen, 281 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 6.142 nachgewiesene Infektionen, 186 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 16.493 nachgewiesene Infektionen, 315 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 4.804 nachgewiesene Infektionen, 77 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 7.716 nachgewiesene Infektionen, 174 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 6.625 nachgewiesene Infektionen, 203 bestätigte Todesfälle

Wie sich das Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden folgende Daten über Infektionen in den unterschiedlichen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 9.495 Fälle (1,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 27.040 Fälle (5,4 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 166.178 Fälle (33,3 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 192.869 Fälle (38,6 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 69.402 Fälle (13,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 33.268 Fälle (6,7 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 1.282 Fälle (0,3 Prozent Gesamtanteil)

Bislang ist nicht bekannt, ob das Virus für Männer oder Frauen bedrohlicher ist. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland jedoch mehr männliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 248.748 Fälle (49,8 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 248.178 Fälle (49,7 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Geschlechtsangabe: 2.608 Fälle (0,5 Prozent Gesamtanteil)

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.