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Aktuelle Corona-Zahlen Deutschland: Fallzahlen von heute 29.10.2020

Aktuelle Corona-Fallzahlen : 16.774 Neuinfektionen in Deutschland erfasst, 1.569 Erkrankte in den Kliniken

Das Coronavirus beschäftigt das Land, tagtäglich werden derzeit wieder neue Fälle gemeldet. Zuletzt erfassten die Behörden 16.774 Neuinfektionen. Hier finden Sie alle gegenwärtigen Zahlen des Robert-Koch-Instituts über Erkrankungen, Todesfälle und Genesungen in Deutschland.

Seit dem Ausbruch der Epidemie haben sich in Deutschland insgesamt 481.013 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, bislang haben die Behörden 10.270 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung erfasst. Allerdings meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) auch bereits 339.105 genesene Corona-Patienten.

Die aktuelle Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland

Damit gelten aktuell, Stand 29.10.2020 um 0:00 Uhr, noch 131.638 Personen als aktiv an Covid-19 erkrankt, ein Anstieg um 10.341 aktive Fälle im Vergleich zum Vortag. Laut RKI haben die Gesundheitsämter in Deutschland in den letzten 24 Stunden 16.774 Neuinfektionen gezählt. Gleichzeitig wurden auch 96 neue Todesfälle gemeldet, 6.337 weitere Covid-19-Patienten wurden vom RKI als wieder genesen erfasst.

Die Zahl der wöchentlichen Testungen in den Laboren liegt laut RKI aktuell bei 1.358.706. Davon wurden zuletzt 76.373 als positiv ausgewertet, eine Quote von 1358706 Prozent. Im Vergleich zur Vorwoche wurden damit mehr Personen positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet. Zuvor lag die Quote bei 1212363 Prozent, von 1.212.363 Tests waren damals 43.927 positiv.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem RKI in Deutschland insgesamt 82.322 neue Fälle gemeldet. Pro 100.000 Einwohner wurden somit in der letzten Woche 99 Neuinfektionen bekannt. In der Vorwoche wurden noch niedrigere Zahlen erfasst, damals meldete das RKI 53.208 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen. Der Trend in Deutschland ist somit negativ, die Zahl der Corona-Fälle steigt wieder an.

Das in Deutschland am heftigsten betroffene Gebiet ist der Kreis Berchtesgadener Land. Hier gab es in den vergangenen sieben Tagen 264,3 bestätigte Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Damit liegt die Region über dem Grenzwert von 50. Sobald dieser Wert überschritten ist, müssen laut politischer Vereinbarung die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie im betroffenen Gebiet wieder angezogen werden.

Rosenheim ist die in Deutschland am zweitstärksten betroffene Stadt. Der Inzidenz-Wert - also die Zahl der neuen Covid-19-Fälle pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen - liegt hier bei 256,5 und somit ebenfalls über dem 50er-Grenzwert. Der Kreis mit den drittmeisten Neuinfektionen in Deutschland ist der Kreis Rottal-Inn. Hier wurde vom RKI für die vergangene Woche ein Inzidenz-Wert von 253,5 ermittelt. Somit gelten auch für diese Region besondere Corona-Regeln.

Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 303 Regionen, die den 50er-Schwel­len­wert überschreiten. Außerdem wurden in den vergangenen sieben Tagen in allen Städten und Kreisen des Landes mindestens eine neue Infektion gemeldet.

Wie sich der R-Wert in Deutschland entwickelt

Die Reproduktionszahl, auch als R-Wert bekannt, liegt den Berechnungen des RKI zufolge momentan bei 1,03. Das deutet, dass ein Infizierter im Schnitt mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Am Vortag lag der Wert noch bei 1,24.

Liegt der R-Wert unter 1,0 geht die Zahl der Neuinfektionen zurück. Bei einem Wert über 1,0 bereitet sich das Virus verstärkt aus. Größere regionale Vorfälle, wie beispielsweise die Masseninfektion von Arbeitern in einer Schlachterei im Kreis Gütersloh Mitte Juni, beeinflussen den R-Wert merklich. Besonders bei insgesamt wenigen Neuerkrankungen kann der Wert laut RKI verhältnismäßig heftig schwanken.

Die Situation auf den Intensivstationen in Deutschland

In den Klinken in Deutschland werden derzeit 1.569 Covid-Patienten auf der Intensivstation behandelt, 764 davon müssen beatmet werden. Insgesamt stehen 7.546 von 21.790 Intensivbetten in den Krankenhäusern des Landes zur Verfügung.

Für die einzelnen Bundesländer hat das RKI folgende Werte für Neuinfektionen in der vergangenen Woche erfasst (Stand 29.10.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 10.648 Neuinfektionen, 96,19 pro 100.000 Einwohner
  • Bayern: 14.143 Neuinfektionen, 108,15 pro 100.000 Einwohner
  • Berlin: 5.130 Neuinfektionen, 140,75 pro 100.000 Einwohner
  • Brandenburg: 1.082 Neuinfektionen, 43,07 pro 100.000 Einwohner
  • Bremen: 1.037 Neuinfektionen, 151,83 pro 100.000 Einwohner
  • Hamburg: 1.708 Neuinfektionen, 92,77 pro 100.000 Einwohner
  • Hessen: 8.615 Neuinfektionen, 137,49 pro 100.000 Einwohner
  • Mecklenburg-Vorpommern: 578 Neuinfektionen, 35,91 pro 100.000 Einwohner
  • Niedersachsen: 4.832 Neuinfektionen, 60,53 pro 100.000 Einwohner
  • Nordrhein-Westfalen: 23.605 Neuinfektionen, 131,63 pro 100.000 Einwohner
  • Rheinland-Pfalz: 3.386 Neuinfektionen, 82,89 pro 100.000 Einwohner
  • Saarland: 999 Neuinfektionen, 100,86 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen: 3.183 Neuinfektionen, 78,05 pro 100.000 Einwohner
  • Sachsen-Anhalt: 948 Neuinfektionen, 42,93 pro 100.000 Einwohner
  • Schleswig-Holstein: 1.335 Neuinfektionen, 46,09 pro 100.000 Einwohner
  • Thüringen: 1093 Neuinfektionen, 51 pro 100.000 Einwohner

Folgende Gesamtzahlen hat das RKI für die einzelnen Bundesländer erfasst (Stand: 29.10.2020 um 0:00 Uhr):

  • Baden-Württemberg: 75.164 nachgewiesene Infektionen, 2.000 bestätigte Todesfälle
  • Bayern: 98.998 nachgewiesene Infektionen, 2.789 bestätigte Todesfälle
  • Berlin: 29.225 nachgewiesene Infektionen, 253 bestätigte Todesfälle
  • Brandenburg: 7.208 nachgewiesene Infektionen, 188 bestätigte Todesfälle
  • Bremen: 4.891 nachgewiesene Infektionen, 69 bestätigte Todesfälle
  • Hamburg: 12.557 nachgewiesene Infektionen, 283 bestätigte Todesfälle
  • Hessen: 37.385 nachgewiesene Infektionen, 637 bestätigte Todesfälle
  • Mecklenburg-Vorpommern: 2.484 nachgewiesene Infektionen, 22 bestätigte Todesfälle
  • Niedersachsen: 32.980 nachgewiesene Infektionen, 737 bestätigte Todesfälle
  • Nordrhein-Westfalen: 122.051 nachgewiesene Infektionen, 2.081 bestätigte Todesfälle
  • Rheinland-Pfalz: 18.420 nachgewiesene Infektionen, 279 bestätigte Todesfälle
  • Saarland: 5.806 nachgewiesene Infektionen, 183 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen: 15.380 nachgewiesene Infektionen, 300 bestätigte Todesfälle
  • Sachsen-Anhalt: 4.582 nachgewiesene Infektionen, 76 bestätigte Todesfälle
  • Schleswig-Holstein: 7.499 nachgewiesene Infektionen, 170 bestätigte Todesfälle
  • Thüringen: 6.383 nachgewiesene Infektionen, 203 bestätigte Todesfälle

Wie sich das Coronavirus in Deutschland auf Altersgruppen und Geschlechter verteilt

Besonders gefährdet durch das Virus sind ältere Menschen, das belegen die Statistiken. Doch auch bei Kindern und Jugendlichen wurde das Virus bereits nachgewiesen. Bislang wurden nachfolgende Daten über Infektionen in den unterschiedlichen Altersgruppen erfasst:

  • Altersgruppe 0-4 Jahre: 9.085 Fälle (1,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 5-14 Jahre: 25.872 Fälle (5,4 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 15-34 Jahre: 159.897 Fälle (33,2 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 35-59 Jahre: 185.495 Fälle (38,6 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 60-79 Jahre: 66.881 Fälle (13,9 Prozent Gesamtanteil)
  • Altersgruppe 80+: 32.282 Fälle (6,7 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Altersangabe: 1.271 Fälle (0,3 Prozent Gesamtanteil)

Bislang ist nicht bekannt, ob das Virus für Männer oder Frauen gefährlicher ist. Die RKI-Statistik erfasst in Deutschland jedoch mehr männliche Infizierte. Folgende Corona-Werte nach Geschlechtern wurden bislang erfasst:

  • Männer: 239.447 Fälle (49,8 Prozent Gesamtanteil)
  • Frauen: 238.817 Fälle (49,6 Prozent Gesamtanteil)
  • keine Geschlechtsangabe: 2.519 Fälle (0,5 Prozent Gesamtanteil)

Im Folgenden finden Sie verschiedene Daten-Visualisierungen der offiziell vermeldeten Zahlen zur Corona-Epidemie in Deutschland.

Für die folgenden Grafiken zur weltweiten Verbreitung greifen wir auf Daten der amerikanischen Johns Hopkins University zurück. Die Universität aus Baltimore sammelt bereits seit Ausbruch der Pandemie zu Beginn des Jahres Daten und gilt als seriöse Quelle für Angaben zur Virusverbreitung weltweit.

Dabei greifen die Forscher der Universität auf Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Angaben staatlicher Behörden in aller Welt, Medienberichte und weitere Quellen zurück. Dadurch ist die wohl größte und aktuellste Datenbank zur weltweiten Entwicklung der Pandemie entstanden. Die Grafiken aktualisieren sich mindestens einmal pro Tag automatisch.

Unsere Grafiken und interaktiven Karten mit speziellem Fokus auf Nordrhein-Westfalen finden Sie hier. Seit Mitte April veröffentlichen wir zusätzlich, wie sich die Situation auf den Intensivstationen der Krankenhäuser in Nordrhein-Westfalen darstellt. Alle Daten dazu finden Sie hier.

Außerdem haben wir hier erklärt, wie wir mit den Daten arbeiten, welche Datenquellen wir sonst noch nutzen, wie häufig die Daten aktualisiert werden und wieso wir manche gewünschten Daten leider nicht abbilden können.

Alle aktuellen Informationen rund um die Ausbreitung des Coronavirus finden Sie jederzeit in unserem Liveblog. Sie haben einen Fehler in den Grafiken oder der interaktiven Karte entdeckt? Mailen Sie uns.