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Bundesliga: So viele Zuschauer dürfen jetzt ins Stadion - diese Regeln gelten

Neue Regeln : So viele Zuschauer dürfen jetzt in der Bundesliga ins Stadion

Ausverkauftes Haus - das könnten die Stadionsprecher in so mancher Fußballarena schon bald wieder vermelden. Einige Bundesligisten wie der FC Bayern dürfen ihre Stadien ab dem kommenden Spieltag wieder voll auslasten. Aber was gilt wo und wer darf ins Stadion?

Seit fast 20 Monaten hat es in der Bundesliga kein voll ausgelastetes und ausverkauftes Stadion mehr gegeben, am kommenden Spieltag könnte sich das ändern. Durch die neue Corona-Schutzverordnung dürfen manche Vereine ihre Stadien wieder komplett füllen. Wenn Greuther Fürth im nächsten Heimspiel gegen Bochum nicht auf 100 Prozent Auslastung kommt, so dürften spätestens der FC Bayern München, der 1.FC Köln oder der VfB Stuttgart bei ihren Heimspielen am darauffolgenden Wochenende ausverkaufte Stadien vermelden.

Während die Verantwortlichen in München, Köln, Stuttgart und Fürth mit einer Vollauslastung ihrer Arenen planen können, dürfen andere Vereine das Ticketkontingent wenigstens erhöhen. Bayer 04 Leverkusen und Arminia Bielefeld planen mit einer Auslastung von über 90 Prozent.  In Gladbach, Wolfsburg und Dortmund dürfen circa 85 Prozent der normalen Stadionkapazität genutzt werden.

Darauf folgen der VfL Bochum, Eintracht Frankfurt und der 1. FSV Mainz 05 mit einer möglichen Stadionauslastung zwischen 70 und 80 Prozent. Weit dahinter, mit jeweils 57 Prozent,  liegen der SC Freiburg und der FC Augsburg. Bis 34.700 Zuschauer in das neue Europa-Park-Stadion des SC Freiburg dürfen, wird es also noch etwas dauern.

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Sowohl bei Union Berlin als auch in Leipzig und Hoffenheim dürfen die Hälfte der normalerweise zugelassenen Fans erscheinen. Union hofft aber schon ab dem kommenden Wochenende auf mehr Zuschauer und hat einen Eilantrag beim zuständigen Verwaltungsgericht gestellt. Mit 33,6 Prozent weist Hertha BSC aktuell die niedrigste prozentuale Stadionkapazität auf.

In allen Bundesligastadien werden weiterhin ausschließlich geimpfte, genesene oder negativ auf Corona getestete Menschen (3G) zugelassen, in München und Fürth allerdings nur mit höchstens 48 Stunden altem PCR-Test. Beim BVB reicht auch ein tagesaktueller Schnelltest für den Einlass ins Stadion – allerdings muss dieser digital vorliegen. In Frankfurt und Mainz werden 2000 beziehungsweise 1000 Plätze für PCR-Getestete bereitgestellt. Köln, Stuttgart, Leverkusen und Wolfsburg beschränken den Zutritt auf Geimpfte und Genesene.

In allen Stadien gilt eine Maskenpflicht bis zum eigenen Platz, in Leipzig und Hoffenheim muss auch dort ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Bei Union Berlin müssen die Zuschauer vor dem Eintritt einer Hygiene Erklärung zustimmen, bei RB Leipzig müssen sie einen Symptomfragebogen ausfüllen und Fieber messen. Außerdem sollen die Zuschauer in allen Stadien darauf achten, 1,5 Meter Abstand zu halten, die Hygieneregeln zu befolgen und sich nicht länger als nötig im Stadionumlauf aufzuhalten. Außerdem darf man in den meisten Stadien Speisen und Getränke nur am eigenen Platz verzehren, in Frankfurt gibt es zudem extra dafür vorgesehene Bereiche.

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Einzige Ausnahme ist der Rekordmeister. Beim FC Bayern München wird ab dem nächsten Heimspiel die Maskenpflicht aufgehoben und es gelten keine Abstandsregelungen mehr. Des Weiteren wird der Ausschank von alkoholischen Getränken wieder genehmigt.

Hier geht es zur Bilderstrecke: So viele Fans dürfen in der Bundesliga wieder ins Stadion