Winter - alle Infos zur kalten Jahtreszeit

Winter - alle Infos zur kalten Jahtreszeit (Foto: dpa, Felix Hörhager)
Winter

Der Winter ist die kälteste Jahreszeit auf der Nordhalbkugel und bringt vielerorts Frost, Schnee und Regen mit sich. Dabei fällt die kalte Jahreszeit im Rheinland verglichen mit anderen Regionen in Deutschland relativ mild aus und hat mit ihren vielen Festen und Bräuchen durchaus auch schöne Seiten.

Wie bei allen Jahreszeiten wird die Wetteränderung auch im Winter durch die Neigung der Erde bei ihrer Rotation um die Sonne verursacht. Die Neigung der Erdachse um 23 Grad bewirkt, dass sich der Winkel, die Intensität und die Dauer der Lichteinstrahlung im Laufe des Jahres verändern und wir einen steten Wechsel der Jahreszeiten erleben.

Anders als im Sommer orientiert sich im Winter die Erdachse von der Sonne weg und sorgt bei uns für kürzere Tage, Kälte und Frost. Während der Winter meteorologisch gesehen schon am ersten Dezember den Herbst ablöst und Ende Februar in den Frühling übergeht, beginnt der astronomische Winter je nach Jahr erst am 21. oder 22. Dezember und endet erst am 20. (beziehungsweise 21.) März.

Ab Winterbeginn werden die Tage nicht mehr kürzer

Dies hängt damit zusammen, dass zum astronomischen Beginn des Winters die Wintersonnenwende stattfindet, die Tage also nicht mehr kürzer werden. Der Weihnachtsbrauch hat in diesem Sinne auch einen astronomischen Ursprung, weil er die wieder länger werdenden Tage markiert. Auf der anderen Seite endet der Winter mit der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche.

Interessanterweise ist der Winter auf der Nordhalbkugel kürzer als im Süden, etwa in Australien, und beträgt hier 89 statt 93 Tage. Auch das hat eine astronomische Ursache, nämlich die Tatsache, dass die Erde nicht im Kreis sondern als Ellipse die Erde umkreist und im Winter auf der Nordhalbkugel näher zur Sonne ist.

Diese Gegebenheiten sind in besonders nördlichen (beziehungsweise südlichen) Regionen Auslöser für die sogenannte Polarnacht. Dabei ist an den Polen in der jeweils kälteren Jahreszeit sechs Monate lang nicht die Sonne zu sehen und auch in den Regionen jenseits der Polarkreise herrscht mitunter tage- oder wochenlang Nacht.

Winter hat Einfluss auf die Tier- und Pflanzenwelt

Auch andere Naturphänomene prägen die kalte Jahreszeit: Vögel fliegen gen Süden, viele andere Tiere halten Winterschlaf und viele Bäume sind kahl.

Die für den Winter charakteristischen Schneelandschaften sind im Rheinland jedoch selten. So hat zum Beispiel Düsseldorf nur an elf Tagen im Jahr Schnee und ein für deutsche Verhältnisse sehr mildes Klima.

Trotzdem haben Frost und Nässe auch hier die für den Winter üblichen negativen Effekte wie Verkehrsunfälle durch Glatteis und Krankheiten wie Grippewellen und saisonale Depressionen.

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