Kaarst Total 2019: Technische Probleme lassen Partygäste kalt

Galaabend vor „Kaarst Total“ : Technische Probleme lassen Partygäste kalt

Als die letzten Gäste gegen 0.30 Uhr in den letzten Shuttlebus stiegen, ging die Party noch weiter. Die rund 580 Gäste waren allesamt gut gelaunt – und ließen sich die Stimmung auch durch eine technische Panne nicht verderben.

Als die letzten Gäste gegen 0.30 Uhr in den letzten Shuttlebus stiegen, ging die Party noch weiter. „Wir haben im Bus noch ordentlich gefeiert“, sagt der Kaarster Kulturmanager Dieter Güsgen, dessen Stimme auf dem Galaabend zum Stadtfest „Kaarst Total“ ein wenig gelitten hat. Die rund 580 Gäste waren allesamt gut gelaunt – und ließen sich die Stimmung auch durch eine technische Panne nicht verderben. Als Sänger „Ötte“ das von ihm selbst komponierte „Kaarst-Total-Lied“ vor den Düsseldorfer Kasematten anstimmen  wollte, schmierte die Technik ab. „So etwas passiert bei einem Live-Auftritt leider. Aber Ötte hat es gut aufgefangen, und das Publikum hat auch mitgemacht“, sagt Güsgen.

Wegen des guten Wetters spielte sich der Hauptteil der Party auf dem oberen Deck ab – dabei wollten Güsgen und Dirk Reuter (ehemaliger RTL-Reporter) eigentlich im unteren Bereich auf dem Hauptdeck moderieren und einen Film zeigen. „Bei dem Wetter war es verständlich, dass die meisten Leute alle oben waren. So eine Kulisse erlebt man ja auch nicht alle Tage“, sagt Güsgen. Das Schiff „River Dream“ fuhr vom UCI-Kino in Neuss durch den Düsseldorfer Medienhafen, an der Altstadt vorbei bis hin zur Theodor-Heuss-Brücke und wieder zurück.

Beim Auftritt von Ötte versagte die Technik. Der Sänger nahm es mit Humor und gab trotzdem Gas am Mikrofon. NGZ-Foto: seeg. Foto: Stephan Seeger

Für die diesjährige Schirmherrin und Bürgermeisterin Ulrike Nienhaus war die Ausweich-Location für den Galaabend die perfekte Wahl. „Eine bessere Notlösung hätte es nicht geben können“, sagte sie. Weil das Albert-Einstein-Forum derzeit umfangreich saniert wird, „stand der Galaabend vor dem Aus“, wie Güsgen betonte. Doch dann hatte Stefan Hügen, Mitglied des Initiativkreises, die Idee, die Party auf ein Schiff zu verlagern. „Es gibt zwar einige Punkte, die nicht so waren, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir hatten keine Erfahrungswerte, dafür war das eine super Sache“, lautet Güsgens Resümee.

(NGZ)
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