Borussia Mönchengladbach: Raffael fehlt gegen Bayern 04 Leverkusen - Lars Stindl vor Comeback

Rückrundenauftakt gegen Bayer 04: Borussia braucht Teamspirit und Selbstvertrauen

Borussias Trainer Dieter Hecking weiß, worauf es in der Rückrunde ankommen wird. Er warnt vor zu großen Erwartungshaltungen und hat den ersten Gegner Bayer Leverkusen ausführlich studiert. Raffael fehlt gegen die Werkself.

Dieter Hecking hat die grundlegenden Eigenschaften, die seine Mannschaft für den Erfolg braucht, definiert. „Wir müssen von Beginn an mit Teamspirit und Vertrauen in die eigene Stärke die Spiele angehen“, sagte Borussias Trainer am Donnerstag. Die 33 Punkte der Hinrunde seien „herausragend“, aber kein Maßstab. „Die Champions League ist kein Muss, weil es verdammt schwierig ist, diese gute Hinrunde zu wiederholen. Deshalb warne ich jeden, der meint, mit dieser Erwartungshaltung in die Rückrunde gehen zu können“, sagte Hecking. Gleichwohl weiß der 54-Jährige, dass sein Team eine große Chance hat. Und, dass seine Spieler diese nutzen wollen. Um das zu schaffen, brauche es, sagte Hecking, den Ansatz der Vorrunde: Immer nur das nächste Spiel ist im Fokus, also jetzt Leverkusen. Wie er die erste Pflichtspielaufgabe des neuen Jahres personell angehen wird, darüber sprach Hecking noch nicht.

Raffael wird wegen seines Schlüsselbeinbruchs fehlen im dritten Vergleich mit der Werkself in dieser Saison (2:0 in der Liga, 0:5 im Pokal). Kapitän Lars Stindl, der die letzten beiden Spiele der Hinrunde wegen einer Sprunggelenksverletzung verpasste, dürfte hingegen sein Pflichtspiel-Comeback feiern. Ob er mit Thorgan Hazard und Alassane Plea stürmt, oder Ibrahima Traoré anstelle Pleas spielt, wird sich zeigen. Auch Patrick Herrmann, der in elf Spielen gegen Bayer sechsmal getroffen hat, könnte eine Idee für die Startelf sein. Offen ist auch die Besetzung der Doppel-Acht. Hinten wird Matthias Ginter zurückkehren und mit Nico Elvedi wie Innenverteidigung bilden.

Der Stil des neuen Bayer-Trainers Peter Bosz ist bekannt aus dessen Dortmunder Zeit, zudem haben die Borussen Bayers Testspiele studiert. „Es ist ein tolles erstes Spiel, weil zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die Fußball spielen wollen. Wir müssen Bayer  im Umschaltspiel vor Aufgaben stellen. Dafür haben wir bei der Analyse den einen oder anderen Raum gesehen, den wir bespielen wollen“, sagte Hecking.

(kk)
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