Borussia Mönchengladbach kann in der Europa League alte Bekannte treffen

17 Teams sind fix in der Europa League : Sevilla, Lazio oder mal ein anderes Manchester für die Borussia?

Inklusive Borussia stehen 17 Teilnehmer der Europa League 2019/20 fest. Darunter sind zwei alte Bekannte aus der jüngeren Europapokal-Vergangenheit der Gladbacher. Und ein Klub aus einer Stadt, die schon 2015 und 2016 Reiseziel der Borussen war.

Denn ManU ist neben dem FC Arsenal aus der englischen Premier League unter den bisher feststehenden Teilnehmern. Der FC Arsenal, für den der Ex-Gladbacher Granit Xhaka spielt, hat jedoch noch die Chance, als Sieger der aktuellen Europa-League-Saison in die Gruppenphase der Champions League einzuziehen. Am Mittwoch ist in Baku das Endspiel gegen den FC Chelsea. Holt Arsenal den Titel, rückt Sparta Prag nach.

Aus Italien sind ebenfalls namhafte Klubs dabei: der AC Mailand und Lazio Rom. An den Römern scheiterte Borussia im Februar 2013 in der Zwischenrunde der Europa League (3:3, 0:2). ZSKA Moskau vertritt Russland, Sporting Lissabon den amtierenden Europameister Portugal, Besiktas Istanbul die Türkei. Allesamt wären das nebenbei interessante Reiseziele für die Fans.

Insgesamt nehmen 48 Mannschaften an der Europa League teil. 21 Play-off-Sieger kommen noch hinzu, zudem sechs Verlierer aus den Play-offs zur Champions League und vier Verlierer aus der dritten Qualifikationsrunde der Champions League. Die Gruppenphase wird am 30. August in Monaco ausgelost. Die Teams werden dabei auf der Grundlage ihres Uefa-Koeffizienten auf die vier Lostöpfe verteilt.

Borussias Koeffizient ist 29,000, das ist im Uefa-Gesamtranking Platz 53 und unter den 17 derzeit für die Europa League qualifizierten Klubs Rang acht. Sevilla, mit dem es Borussia in der Saison 2014/15 in der Europa-League-Zwischenrunde (0:1, 2:3) und in der Spielzeit 2015/16 in der Champions League (0:3, 4:2) zu tun hatte, ManU, Besiktas, Sporting, ZSKA, der VfL Wolfsburg und Lazio stehen bislang vor den Borussen. Diese werden am Ende vermutlich in Lostopf zwei, vielleicht drei landen.

Borussias Europapokal-Historie lehrt, dass das Los bei den Gladbachern zur Wiederholung neigt. So würde es nicht verwunden, wenn es zum dritten Mal seit 2015 ein Treffen mit dem FC Sevilla geben würde. Oder die Borussen reisen zum dritten Mal nach 2015 und 2016 nach Manchester. Dort allerdings ging es bisher zweimal in der Champions League gegen das andere Manchester, nämlich City. ManU wäre eine Premiere. Passen würde auch das Los Lazio. Es wäre die Chance zur Revanche für das Ausscheiden von 2013. Damals reisten 10.000 Gladbach-Fans in die Ewige Stadt und feierten auf der Spanischen Treppe. Allerdings könnte Lazio (Koeffizient 37,000) im selben Lostopf landen wie die Gladbacher.

In einer früheren Version hatten wir geschrieben, dass die Auslosung am 31. August stattfindet. Das haben wir korrigiert. Sie findet am Freitag, den 30. August statt.

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