Petra Barabasch Kulturamtsleiterin bei Bundespräsident

Berlin/Viersen · Eine Einladung an den Spreeweg 1 in Berlin hat Seltenheitswert. Das Gebäude dort trägt einen wohlklingenden Namen: Schloss Bellevue, Amtssitz des Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Petra Barabasch, Leiterin der Kulturabteilung in der Stadtverwaltung, hatte solch eine Einladung jetzt auf dem Schreibtisch.

 Petra Barabasch mit Frank-Walter Steinmeier.

Petra Barabasch mit Frank-Walter Steinmeier.

Foto: Barabasch

Natürlich ging es um Wohlklingendes. Unter dem geprägten goldenen Bundesadler stand in verschnörkelter Schrift: „Der Bundespräsident und Frau Elke Büdenbender bitten Frau Petra Barabasch und Begleitung zu einem Wandelkonzert ,Jugend jazzt‘.“ Bei besonderem Finger-Food (Sauerbraten-Pralinen! Und das an der Spree!) wandelten die Gäste – darunter Musiker wie Thomas Quasthoff, Till Brönner und Nils Landgren – zu den verschiedenen Konzerten der Gewinnerbands der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“.

Die findet jedes Jahr in einer anderen Stadt statt, zuletzt in Lübeck, dieses Jahr in Hamburg, 2024 in Dortmund. Dominik Seidler organisiert „Jugend jazzt“. „Da habe ich mal Viersen als Austragungsort ins Spiel gebracht, was ihn sehr gefreut hat“, berichtete Petra Barabasch. „Wir sprechen demnächst darüber, wie das konkret ausschauen könnte.“ Und als sie Frank-Walter Steinmeier traf, berichtete sie dem Bundespräsidenten von der Jazzband Challenge. im Rahmen des Jazzfestivals. „Die Nachwuchsförderung fand er klasse und wichtig. Sehr sympathisch, der Herr Steinmeier!“

(mrö)