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Nico Elvedi bestätigt Vertragsgespräche mit Borussia Mönchengladbach

Borussia-Verteidiger Elvedi : „Werde nicht wechseln, nur damit sich die Luft verändert“

Bis 2022 ist Nico Elvedi vertraglich noch an Borussia Mönchengladbach gebunden. Der Klub möchte gerne mit ihm verlängern. Nun hat sich Elvedi selbst zu seiner Vertragssituation geäußert.

Für Nico Elvedi war die vergangene Woche die torreichste seiner Profikarriere. Erst knipste er in Mittelstürmer-Manier per Kopf gegen Werder Bremen, dann traf er drei Tage später gleich zweimal nach einer Standardsituation im Topspiel beim 4:2-Sieg gegen Borussia Dortmund.

„Nico ist sehr wichtig für uns“, sagte Cheftrainer Marco Rose nach dem Spiel gegen den BVB. „Er ist charakterlich top und ein echter Profi. Wie er da verteidigt hat, war außergewöhnlich, mit gutem Zweikampfverhalten und gutem Stellungsspiel. Und wenn er dann auch bei den Standards konsequent ist wie jetzt, macht er sich noch wertvoller“, sagte Rose.

Elvedis Entwicklung ist längst keine schleichende mehr - im Gegenteil. In dieser Saison hat er in der Champions League auf höchstem Niveau gezeigt, dass er mithalten kann. Europäische Top-Klubs haben ihn auf dem Schirm. Und seine Entwicklung dürfte noch lange nicht zu Ende sein. Umso wichtiger wäre es für die Borussen, wenn Gladbachs Manager Max Eberl Elvedi und seinen Berater davon überzeugen könnte, den Vertrag, der 2022 ausläuft, noch einmal zu verlängern.

Dass es bereits ein erstes Beschnuppern zwischen beiden Parteien gegeben hat, bestätigt Elvedi nun im Interview mit dem „Blick“: „Es ist absolut nicht ausgeschlossen, dass ich bei Gladbach verlängere. Mein Berater und der Klub führen Gespräche“, wird Elvedi zitiert.

Elvedi, der als Kind unter anderem Real Madrid die Daumen gedrückt hat, sagt, er wisse das, was er in Mönchengladbach hat, zu schätzen. „Ich werde nicht wechseln, nur damit sich die Luft verändert. Wenn, dann muss es ein gut überlegter Schritt nach vorne bedeuten. Ich weiß, was ich an Gladbach habe“, sagt der 24-Jährige, der bereits 188 Pflichtspiele für den Verein absolviert hat und damit in die Top 50 vorgedrungen ist. 2015 war er mit 18 vom FC Zürich an den Niederrhein gewechselt. „Mir gefällt es ausgezeichnet hier, wir stehen in der K.o.-Phase der Champions League, sind in der Meisterschaft wieder voll dabei. Der Verein ist toll, die Fans, die Mitspieler“, sagt Elvedi.

Bis er eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft treffen wird, könnte es noch etwas dauern. Bei Borussia ist Elvedi gemeinsam mit Matthias Ginter, dessen Vertrag ebenfalls bis 2022 läuft, in der Innenverteidigung gesetzt. Eberl würde gerne frühzeitig wissen, wie die langfristigen Planungen seines Abwehr-Duos aussehen.

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Ginter hatte vor Kurzem im Interview mit unserer Redaktion angekündigt, dass er seine Entscheidung wohl erst Richtung Sommer fällen wird. Auch bei Elvedi dürfte noch etwas Geduld gefragt sein. Klarheit in der Trainerfrage würde beiden sicher ebenfalls helfen, eine Entscheidung zu treffen. Doch auch da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Das ist Nico Elvedi