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Borussia Mönchengladbach: Fabian Johnson schaut bei Training vorbei

Borussia in die neue Woche gestartet : Koné macht das komplette Trainingsprogramm mit

Am Mittwochvormittag begrüßte Trainer Adi Hütter 15 Feldspieler und drei Torhüter zum ersten Training der neuen Woche. Manu Koné gehörte ebenfalls zur Trainingsgruppe, die am Ende noch Besuch von einem alten Bekannten bekam.

Um 10.30 Uhr gab es auf dem Trainingsplatz am Mittwoch im Borussia-Park zunächst einmal Applaus. Das Trainerteam und die Kollegen gratulierten vor dem Beginn der Trainingseinheit Patrick Herrmann zur Geburt seines zweiten Sohnes Jonah. Danach starteten die Borussen in die neue Trainingswoche, die am Sonntagabend (19.30 Uhr/DAZN) mit dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld enden wird.

Trainer Adi Hütter hatte dabei wieder einen etwas größeren Trainingskader zur Verfügung als noch in der vergangenen Woche: 15 Feldspieler und drei Torhüter standen auf dem Platz. Zwar fehlten noch die Mehrzahl der Nationalspieler, doch im Vergleich zum Ende der vergangenen Woche kehrten Torben Müsel und Keanan Bennetts zurück, die am Samstag mit der U23 in Oberhausen gespielt hatten. Zudem waren auch Luca Netz nach einer kurzen Trainingspause und Conor Noß, der mit Irlands U21 unterwegs gewesen war, wieder dabei.

Auch Manu Koné gehörte zur Trainingsgruppe. Der junge Franzose, der sich Anfang Juli nach wenigen Trainingstagen in Gladbach verletzt hatte, solle nun ins Training teilintegriert werden, hatte Hütter vorige Woche gesagt. Am Mittwochvormittag konnte Koné aber schon alles mitmachen. Auf dem Programm standen zwei längere Blöcke, in denen ausschließlich um Kontaktspiel ging – zunächst im klassischen Fünf-gegen-Zwei, danach in einer verschärften Version mit drei Mannschaften, von denen zwei den Ball gegen die dritte behaupten musste. Das verlangte Handlungsschnelligkeit, Passschärfe und Präzision.

Im abschließenden Spiel auf Tore, aufgestellt auf einem halben Feld mit zusätzlich eingezogenen Außenlinien, fungierte Koné im Sieben-gegen-Sieben als zusätzliche freie Anspielstation für beide Teams. Trotz der kurzen Wege fielen auffällig wenig Tore, die Torhüter präsentierten sich reaktionsschnell, die Feldspieler ließen aber auch einige gute Gelegenheiten aus.

Als sich das Training nach knapp 90 Minuten dem Ende entgegenneigte, tauchte noch ein alter Bekannter auf: Fabian Johnson, der von 2014 bis 2020 für Borussia gespielt hatte und nun vereinslos ist, besuchte die alten Mannschaftskameraden, von denen viele vor dem Gang in die Kabine eine Weile mit dem ehemaligen US-Nationalspieler plauderten.