Borussia Mönchengladbach: Fabian Johnson ist ein Grund für Jordan Beyers Ausleihe

Borussias Amerikaner : Was Johnson mit der Ausleihe von Beyer zu tun hat

Borussia hat sich doch noch dafür entschieden, Jordan Beyer zu verleihen. Das Eigengewächs wird in der Rückrunde beim Hamburger SV spielen. Die Kehrtwende kam auch wegen der Darbietung von Fabian Johnson im Trainingslager.

Borussia hat kurzfristig umgeplant. Jordan Beyer soll nun doch bei einem anderen Klub Spielpraxis sammeln, er wurde an den Hamburger SV ausgeliehen. Glabachs Ex-Trainer Dieter Hecking hat die Gelegenheit, die sich kurzfristig bot, genutzt und will mit Beyer in die Bundesliga aufsteigen.

Im Trainingslager in Jerez ist die Erkenntnis entstanden, dass es vielleicht doch besser wäre, das Gladbacher Eigengewächs zu verleihen, weil es mit Einsätzen schwer geworden wäre in der Rückrunde. In der Innenverteidiger sind Matthias Ginter, Nico Elvedi und Tony Jantschke klar vor ihm gesetzt, und auch seinen Posten als zweiter Mann auf der rechten Abwehrseite hat Beyer während der Tage auf Spanien verloren – denn dort hat sich ein Spieler aufgedrängt, den einige schon abgeschrieben haben.

Fabian Johnson war einer der Gewinner der Woche in Jerez. Der 32-Jährige zeigte sich voller Spielfreude, fand in engsten Situationen im Training spielerische Lösungen, stand defensiv seinen Mann und machte den Eindruck, als würde er nochmal angreifen wollen – auch um seine persönliche Zukunft gestalten zu können.

Denn Johnsons Vertrag bei Borussia läuft am Saisonende aus. Für ihn geht es im kommenden halben Jahr also auch darum, sich mit guten Leistungen für einen neuen Kontrakt zu empfehlen – ob bei Borussia oder einen anderen Klub.

In der Vergangenheit wurde Johnson schon häufiger mit Klubs aus den USA in Verbindung gebracht. In den Vereinigten Staaten hat der Gladbacher spätestens seit der Weltmeisterschaft 2014, als er als Rechtsverteidiger geglänzt, einen guten Namen.

Auf dieser Position hat Johnson nun auch große Einsatzmöglichkeiten bei Borussia. Hinter Stefan Lainer ist er nun die Nummer zwei als Rechtsverteidiger. Johnson hat Beyer in Spanien überflügelt, weshalb des Eigengewächs nun der Wechsel nach Hamburg ermöglicht wurde. Was Trainer Marco Rose an Johnson schätzt, ist aber nicht nur seine starke Form in dieser Rolle, sondern auch seine Vielseitigkeit.

Schon in der Sommer-Vorbereitung zeigte sich der Amerikaner in starker Form, was sich auch in seinen Einsätzen widerspiegelte. In den ersten drei Bundesliga-Spielen stand Johnson auf dem Platz, zweimal sogar in der Startelf. Beide Male jedoch nicht als Rechtsverteidiger, sondern auf der „Acht“ und als offensiver Außen.