Frauenfußball: SV Budberg empfängt Alemannia Aachen in der Regionalliga

Frauenfußball-Regionalliga : SVB ringt in zweigeteilter Liga um Anschluss

Nun geht es erstmal nur gegen Teams aus der unteren Regionalliga-Hälfte. Am Sonntag kommt Alemannia Aachen.

Mitten durch das Tabellenbild der Regionalliga der Frauen geht ein dicker Strich. Der trennt nach dem neunten Spieltag bereits deutlich die Spreu vom Weizen. Sieben Mannschaften, angeführt vom Ligafavoriten Borussia Bocholt, haben sich vom siebenköpfigen Rest der Liga abgesetzt. Oben wird um Meisterschaft und Aufstieg gespielt werden, unten hat am Ende der Saison Glück, wer sich auf die billigen Plätze und somit vor dem Abstieg rettet.

Der SV Budberg hat bislang gezeigt, dass er in der oberen Gruppe fehl am Platz wäre. Grund zur Sorge ist bei nur vier Punkten auf dem Konto gegeben, Anlass zur Panik sieht Trainer Jürgen Raab dennoch nicht. Zum einen: Die Mannschaft hat bereits gegen alle Konkurrenten von oben gespielt. Zum anderen: An dem einen oder anderen Punktgewinn gegen die „Großen“ ist das Team nur knapp vorbei geschrammt. „Es hat nicht viel gefehlt“, hat Raab schon mehrfach betont. Sein Credo: „Es fehlt ein kleines Stück, das wir zulegen müssen. Aber das müssen wir jetzt auf die Tapete bringen!“

Die Gegner im diesjährigen Restprogramm kommen aus Aachen, Bökendorf, Bochum, vom GSV Moers und aus Herford – allesamt als Kontrahenten mit gleicher Kragenweite angesehen. Zum Auftakt geht es am Sonntag um 13 Uhr im Heimspiel gegen die Alemannia aus der Karlsstadt, die ihr Punktekonto am vergangenen Sonntag mit einem 4:1-Erfolg über den GSV Moers auf neun Zähler hochgeschraubt hat. Die erfahrenste im Aachener Team ist auch die Gefährlichste. Svenja Streller, mit Aachen auch schon in der 2. Bundesliga unterwegs, hat bereits neun Treffer auf ihrem Konto, vier davon erzielte sie zuletzt gegen den GSV.

Jennifer Schlittke. Foto: Verein

Raab muss da nicht groß warnen. Budbergs Trainer seinerseits hat gefallen am 4-4-2-System gefunden, das sein Team in den beiden vergangenen Partien bevorzugte. „Das hat allen Mannschaftsteilen gut getan“, sagt er. Sorgen machen da eher die fehlenden Spielerinnen in der Offensive. Sina Zorychta und Scarlett Hellfeier mussten beim 1:3 in Berghofen nach einer Stunde vom Platz. Alternative könnte Jennifer Schlittke sein, die sich zur gleichen Zeit mit dem Siegtreffer für die zweite SVB-Auswahl in der Landesliga wieder für höhere Aufgaben empfahl.

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