Dreiband-Billard : BC Xanten bleibt in der 2. Bundesliga vorne

Die Domstädter kassierten in Merklinde ihre erste Saison-Pleite. Und in Witten gab’s nur einen Punkt.

Obwohl die Dreiband-Mannschaft des BC Xanten in der 2. Bundesliga aus zwei Auswärtspartien nur einen Punkt mitgebracht hat, verteidigten die Domstädter Tabellenplatz eins.

Die Partie bei ABC Merklinde endete mit 2:6. Es war die erste Saison-Niederlage der Xantener. Uwe Arndt stand gegen Uwe Klein von Beginn an auf verlorenem Posten und unterlag mit 17:40 in 34 Aufnahmen. Für Jack van Peer lief’s gegen Jens Eggery besser. Er setzte sich schnell ab, kontrollierte das Spiel in allen Phasen und war mit 40:30 in 38 Aufnahmen erfolgreich.

 Roger Liere, der auf Bundessportwart Markus Dömer traf, geriet schnell ins Hintertreffen. Bei einem Zwischenstand von 16:32 in 20 Aufnahmen startete der Xantener Kapitän eine Aufholjagd. Doch die kam zu spät. Er unterlag mit 34:40 in 26 Aufnahmen. Huub Wilkowski kam gegen den 16-fachen Weltmeister Torbjörn Blomdahl gut rein und kontrollierte das Spiel einige Aufnahmen. Dann übernahm der Favorit das Ruder. Es entwickelte sich ein harter Kampf mit dem besseren Ende für den Schweden. Wilkowski gab sich mit 30:40 in 27 Aufnahmen geschlagen.

Tags darauf stand der GBX in Witten bei der „Zweiten“ des BCC an den großen Tischen. Rudy Gerritsen hatte Berkutay Göncüoglu zunächst im Griff. Der Gegner holte auf, kam aber nicht mehr entscheidend ran. Gerritsen setzte sich mit 40:33 in 51 Aufnahmen durch. Arndt fand wie am Vortag nicht zu seinem Spiel. Simon Blondeel legte los wie die Feuerwehr. Arndt kämpfte – allerdings erfolglos. Der Xantener gab beide Zähler mit dem 30:40 in 43 Aufnahmen aus der Hand. So hieß es vor der zweiten Runde 2:2.

Jack van Peer dominierte Edgar Bettzieche nach Belieben. Er gewann mit Tagesbestleistung in 40:19 in 31 Aufnahmen und hat nach fünf Partien immer noch eine weiße Weste an. Zudem stand Roger Liere, der gesundheitlich angeschlagen war, Fabian Blondeel gegenüber. Der Kapitän hatte große Probleme in einem defensiven Spiel. Das zog sich bis zum Ende durch. Das Duell ging mit 34:40 in 38 Aufnahmen an Blondeel.

Liere: „Es ist kein Beinbruch, dass wir nicht gewonnen haben.“ Nun ruht die Meisterschaft für fünf Wochen. Am 23./24. November erwarten die Xantener die Mannschaften aus Berlin und Altenweddingen.

(put)
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