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Bezirksliga: Teutonia Kleinenbroich ist der Gewinner des Spieltags

Fußball : Kleinenbroich ist der Gewinner des Spieltags

Jüchen/Garzweiler lässt in der Bezirksliga beim 0:0 gegen Odenkirchen wiederum Punkte liegen. Dormagen deklassiert Uedesheim.

Rechtzeitig vor der Winterpause rappelt sich Fußball-Bezirksligist Teutonia Kleinenbroich wieder auf und gewinnt – als einzige Mannschaft der Spitzengruppe. Jüchen/Garzweiler hat noch Glück im Unglück.

SSV Grefrath - SC Teutonia Kleinenbroich 2:3 (0:2). „Für die Psyche war das ein unheimlich wichtiger Sieg“, sagte Norbert Müller, Trainer der Teutonen. Nach dem Patzer in der vergangenen Woche „hingen die Köpfe bei allen runter.“ Vor dem Auftrittt in Grefrath hatte Müller „schwere Befürchtungen. Wir sind mit dem allerletzten Aufgebot angetreten, mussten auf zehn Spieler verzichten.“ Trotz aller Widrigkeiten legte die Teutonia einen nahezu perfekten Auftritt hin. Pascal Juch brachte die Gäste in Führung. Dominik Klouth sorgte durch seinen Doppelpack (37., 62.) scheinbar für die Entscheidung. Müller: „Das war ein richtig guter Auftritt bis dahin. Danach haben wir es unnötig spannend gemacht.“. Durch den Sieg und das Unentschieden von Spitzenreiter Viersen verkürzt die Teutonia den Rückstand auf die Tabellenspitze wieder auf einen Punkt.

VfL Jüchen/Garzweiler - SpVg Odenkirchen 0:0 (0:0). Für die Schützlinge von Trainer Marcel Winkens ist die Nullnummer im Derby der zweite Stimmungsdämpfer innerhalb einer Woche. „Die erste Halbzeit war unterirdisch, ähnlich wie in Uedesheim“, kritisierte Winkens harsch. Dennoch hätte seine Mannschaft gegen den 16. genügend Chancen, die Partie für sich zu entscheiden, gehabt: „Wir haben vier Hundertprozentige. Davon machen wir keine. Das ist zurzeit unser Manko.“ Der Schaden blieb durch die Patzer der Konkurrenten dennoch gering. Im nächsten Jahr wird sich dann entscheiden, ob sein Team das Zeug zum Wiederaufstieg hat. Bis dahin verspricht Winkens alte Formstärke und die ein oder andere Transferaktivität.

TSV Bayer Dormagen - SV Uedesheim 6:0 (4:0). Das kam unerwartet. „Wir hatten eine gute Einstellung und wollten einfach das Derby gewinnen“, sagte TSV-Trainer Frank Lambertz. Von der „Gegenwehr“ des Erzrivalen war der Bayer-Coach dennoch überrascht. „Uedesheim war erschreckend schlecht. Die habe ich schon anders gesehen“, wunderte sich Lambertz. Seine Jungs hingegen liefen richtig heiß. Bek Osaj erzielte einen Dreierpack (19., 25., 57.), Maurice Wiewiora traf zweimal (32., 75.). Dominik Dobras eröffnete den Torregen mit seinem Treffer (15.).

SG Kaarst - SG Rommerskirchen/Gilbach 2:2 (1:0). Während sich die Kaarster über den ersten Punktgewinn seit sieben Spielen freuen, schämte sich „Roki“-Trainer Michael Ende „in Grund und Boden. In der Schule würde man sagen: setzen, sechs!. Das Spiel hatte nichts mit Bezirksliganiveau zu tun.“ Joachim Dünns Fazit, der in der ersten Halbzeit zwei Mannschaften auf Augenhöhe sah, fiel ganz anders aus. „Die Mannschaft hat heute gezeigt, dass sie kein Qualitäts-, sondern ein Mentalitätsproblem hat“, so der Kaarster Trainer. Niklas Rieck und Keita Sato trafen für Kaarst, Thorsten Recklebe und Lennart Friedrichs verhinderten für „Roki“ die Total-Blamage.

 SG Unterrath - DJK Gnadental 4:1 (3:0). Manchmal sind die Dinge im Fußball doch ganz einfach. In Gruppe eins der Bezirksliga unterlag die DJK Spitzenreiter Unterrath. „Die waren richtig gut. Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen“, offenbarte DJK-Trainer Stefan Pennarz. Die Ligaprimus ging schnell mit zwei Toren in Führung und legte bis zum Pausenpfiff ein Weiteres nach. „Dann wird es natürlich schwer. Unterrath ist eine starke Mannschaft, da kann man auch 1:4 verlieren“, grämte sich Pennarz nicht. In der starken Düsseldorfer Gruppe überwintern die Neusser damit auf Platz zehn.