Fußball : Kleinenbroich und Jüchen verlieren weiter an Boden

Bezirksliga: Die Verfolger fallen durch Unentschieden drei Punkte hinter Tabellenführer Viersen zurück. Nur Rommerskirchen/Gilbach punktet dreifach.

Nach dem Remis im direkten Duell kamen Teutonia Kleinenbroich und der VfL Jüchen/Garzweiler auch am ersten Rückrundenspieltag der Fußball-Bezirksliga nicht über eine Punkteteilung hinaus – für beide alles andere als zufriedenstellend. Spitzenreiter Viersen hingegen gewann und konnte seinen Vorsprung auf drei Punkte ausbauen.

Teutonia Kleinenbroich – TSV Bayer Dormagen 1:1 (1:0). Die zweitplatzierten Kleinenbroicher mussten sich gegen Dormagen mit einem 1:1 zufriedengeben. „Wir habenecht nicht gut gespielt und hätten uns am Ende nicht mal über eine Niederlage beschweren dürfen“, sagte Teutonen-Coach Norbert Müller. „Mund abputzen, weiter machen.“ Patrick vorn Hüls schoss die Gastgeber nach 19 Minuten nach vorne, „zu dem Zeitpunkt auch noch verdient, aber nach der Pause sind wir nicht mehr reingekommen“, so Müller. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit holte sich Philip Suhr vom TSV die zweite Gelbe Karte ab und musste vorzeitig runter. Trotzdem bestimmten die Dormagener die zweite Halbzeit: „Es sah eher so aus, als wären wir einer mehr, nicht einer weniger“, sagte TSV-Trainer Frank Lambertz. „Wir hatten noch ein paar richtig gute Chancen, deswegen ist es schade, dass wir uns nicht belohnt haben. Aber mit einem Punkt in Kleinenbroich kann man zufrieden sein.“

SV Uedesheim – VfL Jüchen-Garzweiler 3:3 (1:1). Alles andere als zufrieden war Jüchens Coach mit dem 3:3 in Uedesheim: „Das war unsere schlechteste Saisonleistung, da gibt es nichts zu entschuldigen“, sagte Marcel Winkens enttäuscht. Moritz Eggenkämper schoss nach 28 Minuten das 1:0 für die Gastgeber, Pascal Moseler traf zum Ausgleich (38.). „Im ersten Durchgang haben wir quasi nicht stattgefunden“, so Winkens. „Im zweiten Durchgang machen wir es dann besser, gehen zweimal in Führung, halten sogar noch einen Elfmeter und schaffen es trotzdem nicht, zu gewinnen.“ Durch ein Eigentor von Yashuito Sunohara nach einer Flanke gehen die Jüchener nach vorne (46.), ein weiteres Eigentor (Sven Moseler, 50.) sorgt für den zeitnahen Ausgleich. Baran Bal netzte zum 3:2 für den VfL ein (58.), mit seinem Treffer fünf Minuten vor Abpfiff rettete Dimitril Spitzkat den Uedesheimern einen Punkt. „Wir haben gegen einen schwachen Gegner nicht gewonnen“, sagte Winkens, „wir tun uns bei langen hohen Bällen schwer, aber das muss man besser machen.“

SG Rommerskirchen-Gilbach – TDFV Viersen 3:2 (1:1). Einen wichtigen Sieg sicherte sich Rommerskirchen und hielt die Viersener somit auf Distanz. „Das sind drei super wichtige Punkte und die haben wir uns hart erkämpft“, sagte Trainer Michael Ende zufrieden. Matchwinner war Meikel Kupper, der mit seinem Hattrick für den Erfolg sorgte (11., 61. Strafstoß und 77.). „Die Jungs haben sich gut eingeschworen auf das Duell und sind super motiviert auf den Platz gegangen“, so Ende. „Durch den frühen Rückstand haben wir uns nicht beeindrucken lassen und die Partie verdient gedreht.“

SpVgg Odenkirchen – SG Kaarst 4:1 (1:1). Schlusslicht Kaarst konnte auch in Odenkirchen nicht punkten, nur eine Halbzeit hielt die SG mit. „Es war ein Abklatsch vom Spiel vergangene Woche“, sagte Trainer Joachim Dünn. „Wir haben 60 Minuten gut dagegen gehalten, aber das reicht nicht.“ Nils Henseler erzielte des zwischenzeitliche 1:1 kurz vor dem Pausenpfiff (44.). „Irgendwann ließ dann die Konzentration nach, ich schätze auf Grund mangelnder Kondition“, so Dünn. Orhan Yerli hatte noch eine gute Chance zum 2:2, vergab allerdings alleine vor dem Keeper der Odenkirchener. „Danach machen wir auf und wollen antworten, lassen aber Raum zum Kontern“, sagte Dünn.

DJK Neuss-Gnadental – TSV Solingen 1:1 (1:0). In der Bezirksliga-Gruppe 1 kamen die Gnadentaler nicht über ein Unentschieden gegen die punktgleichen Solinger hinaus. Philipp Schneider brachte die DJK nach 18 Minuten nach vorne, drei Minuten vor Ende der Partie mussten die Gastgeber dann allerdings den Ausgleich hinnehmen. „Nach so einem Spielverlauf ist man immer enttäuscht“, sagte Gnadentals Coach Stefan Pennarz. „Wir haben es verpasst, den Sack zuzumachen mit dem 2:0, obwohl genug Chancen da waren. Dann darf man sich am Ende nicht beschweren, aber mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein.“