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Borussia Mönchengladbach: Kapitän Lars Stindl war sauer über das Auftreten bei Fortuna Düsseldorf

Borussia-Kapitän Stindl sauer über 1:3-Niederlage : „Wir müssen schleunigst aus diesem Trott raus“

Bei der 1:3-Pleite hinterließen die Gladbacher einen fragwürdigen Eindruck. Lars Stindl erklärte den Auftritt hinterher mit einer fehlenden Grundeinstellung.

Nach zweiwöchiger Bundesligapause startete für Borussia in Düsseldorf der Endspurt im Kampf um die Champions League. Doch die Gladbacher wurden von den Fortunen förmlich überrannt, nach 16 Minuten stand es bereits 0:3, das Spiel endete 1:3. Wie konnte das passieren? Der Kapitän bemühte sich nach der Partie um Erklärungen für das Scheitern der Borussen. Lars Stindl über …

… das Spiel: „Wie das passieren konnte? Eine gute Frage. Wenn man so in ein Spiel reingeht, wird es schwer, in der Bundesliga überhaupt etwas zu holen. Fortuna hat uns anlaufen lassen, sie haben dann von uns viel Platz bekommen und wir haben die Grunddinge vermissen lassen. Deswegen haben wir auch hochverdient verloren.“

… die Gefühlslage, nachdem die Gladbacher ambitioniert aus der Länderspielpause kamen: „Wir müssen uns gar nicht groß über den Plan oder Ideen unterhalten, wir müssen versuchen, die Grunddinge auf den Platz bringen und das haben wir diesmal nicht getan. Fortuna hat uns sehr beeindruckend vorgemacht, wie das geht. Das müssen wir schleunigst wieder ändern, um erfolgreich zu werden.“

… die fehlende Grundeinstellung: „Das ist das einfachste im Fußball, diese Dinge an den Tag zu legen, deswegen ist das der große Vorwurf, den wir uns machen müssen. Es gibt ein paar Sachen, die wir uns nochmal genau anschauen müssen und über die wir sprechen müssen. Wir müssen schleunigst aus diesem Trott raus, um noch ein paar Punkte zu holen.“

… mögliche Maßnahmen: „Wenn das Auftreten so ist, wie in der ersten Halbzeit, muss man nicht über Systeme sprechen. Das muss erst stimmen, und dann kommt der Rest auch von ganz alleine.“

… die frühe Auswechslung von Thorgan Hazard: „Ich glaube, es ging in erster Linie nicht um Einzelpersonen, da hätte der Trainer noch vielmehr Möglichkeiten gehabt, Leute runterzunehmen. Es war insgesamt ein Zeichen an uns, dass er mit unserer Leistung verständlicherweise überhaupt nicht einverstanden war. Das hat dann nicht unbedingt etwas mit Thorgan Hazard zu tun.“

… die wiederholten Gegentore in der Anfangsphase eines Spiels: „Wir hatten in der Vergangenheit bereits Probleme damit und wir tun uns dann schwer. Zuvor war es wenigstens anders aufgebaut, da haben wir ein zumindest ordentliches Spiel und einige Sachen gut gemacht, aber in Düsseldorf gab es ganz andere Gründe, warum wir verloren haben.“

… die Form der Mannschaft: „Ich muss aufpassen, was ich aus der Emotion sage. Natürlich sind ein paar Dinge falsch gelaufen, die wir nun schleunigst verbessern. In Düsseldorf waren es nicht nur Kleinigkeiten.“