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Kommunalwahl: In Rheinberg und Xanten könnte es eine Stichwahl geben

Kommunalwahl : In Rheinberg und Xanten könnte es eine Stichwahl geben

Am Sonntag ist Kommunalwahl. In den Wahllokalen herrscht Maskenpflicht. Wer wählen geht, sollte seinen Personalausweis, den Wahlschein und einen Kuli mitnehmen. Insgesamt haben die Wähler fünf Stimmen.

Es dürfte ein spannendes Wochenende werden: Am Sonntag entscheiden die Wähler in den Städten und Gemeinden, vom wem die weitere Entwicklung in ihren Kommunen bestimmt wird. In Alpen und Sonsbeck wird mit einer Wiederwahl der beiden Amtsinhaber gerechnet: Heiko Thomas Ahls und Heiko Schmidt (beide CDU).

Aber in Rheinberg steht die Bürgermeisterwahl unter kuriosen Vorzeichen: Die beiden größten Ratsfraktionen, die CDU und die SPD, gehen ohne eigene Kandidaten ins Rennen. Frank Tatzel, vor fünf Jahren noch auf dem CDU-Ticket ins Amt gekommen, wird dieses Mal von den Christdemokraten zwar wieder empfohlen, musste den Wahlkampf aber allein bestreiten. Viele Rheinberger gehen von einer Stichwahl aus, weil sie dem Grünen-Bewerber Dietmar Heyde gute Chancen einräumen. Zumal seine Partei bundesweit in den vergangenen Jahren zugelegt hat.

Auch in Xanten könnte eine Stichwahl nötig sein. Zwar wird der CDU-Kandidat, Bürgermeister Thomas Görtz, auch von den Grünen unterstützt. Aber er hat fünf Herausforderer gegen sich: Olaf Finke (SPD), Valerié Petit (FBI), Stella Werner (FOX), Rainer Groß sowie Andreas Luschgy (parteilos). Sollte kein Kandidat am Sonntag mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommen, wird es zwei Wochen später eine Stichwahl zwischen den beiden Erstplatzierten geben.

Insgesamt haben die Wähler fünf Stimmen: jeweils eine für Stadt- oder Gemeinderat, Bürgermeister, Landrat, Kreistag und Ruhrparlament. Viele Menschen haben schon ihre Kreuze gemacht – per Briefwahl. Wer seine Stimme am Sonntag im Wahllokal abgeben möchte, muss seinen Personalausweis mitbringen, am besten auch die Wahlbenachrichtigung. Wegen der Corona-Pandemie besteht in den Wahllokalen Maskenpflicht. Die Sicherheitsabstände und Hygieneregeln sind einzuhalten. Die Wähler werden gebeten, ihren eigenen Stift (keinen Bleistift) mitzubringen.