Akh Viersen: Feierstunde für zwei neue Chefärzte

Akh Viersen : Feierstunde für zwei neue Chefärzte

Mit einer Einführungsveranstaltung im Forum des Kreishauses Viersen hat das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Viersen zwei neue Chefärzte begrüßt und verabschiedete Chefarzt Peter Gretenkort. Matthias Garczarek ist nun Chefarzt der neu geschaffenen Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme (ZINA). Frank Schleibach übernimmt die Position des Chefarztes des Instituts für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie von Gretenkort.

Mit einer Einführungsveranstaltung im Forum des Kreishauses Viersen hat das Allgemeine Krankenhaus (AKH) Viersen zwei neue Chefärzte begrüßt und verabschiedete Chefarzt Peter Gretenkort. Matthias Garczarek ist nun Chefarzt der neu geschaffenen Zentralen Interdisziplinären Notaufnahme (ZINA). Frank Schleibach übernimmt die Position des Chefarztes des Instituts für Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin und Schmerztherapie von Gretenkort.

Vor rund 200 geladenen Gästen stellten Michael Aach, Vorsitzender des Verwaltungsrates, und der Ärztliche Direktor, Professor Nicolas von Beckerath, die Mediziner vor. "Wir werden mit ihnen eine Verstärkung erleben", betonte von Beckerath, denn die neuen Mediziner brächten nicht nur eine hervorragende Ausbildung, sondern auch jede Menge Erfahrung aus ihren Positionen ans AKH Viersen mit.

Garczarek studierte Medizin an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf. Der 53-Jährige arbeitete in verschiedenen Krankenhäusern in Mönchengladbach, Willich und Duisburg. Der Facharzt für Allgemeinmedizin, Innere und Gastroenterologie war zuletzt als Oberarzt im Sana-Klinikum Duisburg/Wedau im Bereich der ZINA eingesetzt. Darüber hinaus ist er bereits langjährig als Notarzt im Kreis Viersen tätig. Mit ihm erhält die Notaufnahme erstmals einen Chefarzt und eine neue, interdisziplinäre Struktur.

Schleibach absolvierte sein Medizinstudium an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule in Aachen. Im Anschluss arbeitete der gebürtige Würselener in Düren und Mönchengladbach in den Bereichen Anästhesie und Intensivmedizin. Zuletzt war der 50-Jährige als Leitender Oberarzt in den Kliniken Maria Hilf in Mönchengladbach tätig und wechselte zum 1. April nach Viersen. Schleibach bringt eine Vielzahl zusätzlicher Qualifikationen mit, darunter Fortbildungsbefugnisse im Bereich der Sonographie, der Schmerztherapie aber auch in der Klinik- und Personalführung in seiner Abteilung.

Mit seinem Vorgänger, Peter Gretenkort, geht eine verdiente Persönlichkeit des AKH. Mehr als 16 Jahre lang arbeitete der 60-Jährige als Chefarzt des Instituts für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie. Zudem ist er Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Notärzte in Nordrhein-Westfalen. Seinen letzten Arbeitstag im AKH hat er Ende Juni. Nach dieser Zeit wird er sich verstärkt der Fort- und Weiterbildung widmen. In seiner Verabschiedungsrede ließ er nochmals die Stationen seiner Tätigkeit und Fragen zur allgemeinen Gesundheitspolitik Revue passieren. "Jetzt warten meine Familie und mein Klavier", schloss er seine Rede.

Die Geschäftsführer des AKH Viersen, Kim-Holger Kreft und Thomas Axer, danken Gretenkort für seine Verdienste und dafür, dass der Wechsel zu seinem Nachfolger gleitend vollzogen werden kann.

Für den musikalischen Rahmen sorgten bei der Feier Johanna Bleyer, Violine, und Marion Bleyer-Heck, Klavier. RP

(RP)
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