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Grevenbroich: Drei neue Chefärzte fürs "Elisabeth"

Anästhesie, Chirurgie, Geriatrie : Drei neue Chefärzte fürs „Elisabeth“ in Grevenbroich

Aller guten Dinge sind drei: Nahtlos ist der Chefarzt-Wechsel in den Kliniken für Anästhesie, Chirurgie sowie Geriatrie im Elisabeth-Krankenhaus erfolgt. Geschäftsführung und Kollegium haben am Freitag drei neue Klinik-Chefärzte begrüßt. Die lobten das ausgeprägte Wir-Gefühl und den familiären Geist, den sie bei ihrem Dienstantritt im Haus an der von-Werth-Straße gespürt hätten.

Bereits seit April an Bord, aber nun offiziell vorgestellt, wurde Dr. Oliver Franz (52), der standortübergreifend die Geriatrie des Rheinland Klinikums leitet. Am Neusser Lukaskrankenhaus hat er als Neurologe seit 2019 neue Schwerpunkte gesetzt. Nach dem Studium in Gießen rückte Franz über die Uniklinik Köln, Düren, Wesel und die Unikliniken Düsseldorf immer näher an den Rhein-Kreis heran. Im „Maria Hilf“ Mönchengladbach stieg er bis zum Oberarzt auf, am Klinikum in Würselen war er Chefarzt der Klinik für Geriatrie, Neurogeriatrie und geriatrische Rehabilitation. Im „Elisabeth“ sei er auf ein „gut ausgebildetes und motiviertes Team“ gestoßen, sagt Franz und kündigt an, die Klinik weiter auszubauen in Richtung Neuro- und Onkologische Geriatrie.

Auch Privatdozent Dr. Sebastian Weiterer hat die Leitung der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie in Grevenbroich bereits übernommen – als Urlaubsvertretung für seinen Vorgänger Dr. Klaus Benner. 2020 kam er in gleicher Funktion ans Lukaskrankenhaus. Der 42-Jährige erhielt im Jahr 2014 seine Anerkennung als Facharzt für Anästhesie, wurde Oberarzt am Uniklinikum Heidelberg. Quasi „nebenbei“ erwarb er den Master of Health Business Administration (MHBA). 2019 habilitierte er sich für das Fach Anästhesiologie.

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„Ich überlasse Ihnen mein bestes Pferd im Stall“, scherzte Professor Alexis Ulrich, Chirurgischer Chefarzt am „Lukas“, der seinen bisherigen Mitarbeiter vorstellte, über Dr. Nicholas Bohnert. Und spielte damit auf dessen Begeisterung für den Reitsport an. Für den wird Bohnert (46) als Chef der Klinik für Allgemein, Viszeral- und Unfallchirurgie künftig noch weniger Zeit haben. Nach dem Medizinstudium in Düsseldorf trat der gebürtige Heilbronner 2003 als Arzt im Praktikum ins Lukaskrankenhaus ein, wo er sich – nach dem Facharzt für Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie – bis zum Leitenden Oberarzt hocharbeitete. Professor Ulrich beschrieb ihn als „außerordentlich talentierten Chirurgen, der in der offenen, minimal-invasiven und robotischen Chirurgie zu Hause“ ist.

(NGZ)