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Skaterhockey: Crash Eagles Kaarst unterliegen TV Augsburg mit 5:7

Skaterhockey : Eagles vermeiden Waterloo, aber sind wohl raus aus den Play-offs

Der Deutsche Vizemeister aus Kaarst gerät gegen den Tabellenführer TV Augsburg mit 1:7 ins Hintertreffen und betreibt danach nur noch Ergebniskosmetik

(sit) Das Fazit vorweg: Weil die Crash Eagles Kaarst viel zu spät aufwachten, unterlag der Skaterhockey-Bundesligist dem TV Augsburg mit 5:7 (0:2, 1:3, 4:2) und dürfte damit schon raus sein im Rennen um einen Play-off-Platz.

Obwohl die Adler erstmals in dieser (Mini-)Saison in Bestbesetzung aufgelaufen waren und die Gäste aus der Fuggerstadt  wegen der verstopften A3 erst kurz vor Spielbeginn in der Stadtparkhalle eingetroffen worden, ging es zunächst nur in eine Richtung. Die Adler, bemängelte der ziemlich bediente Vorsitzende Georg Otten, „waren von Beginn an viel zu pomadig und glaubten wohl, die Punkte leicht und locker einfahren zu können. Eine mehr als naive Vorstellung, denn die Gäste um den überragenden Torhüter Matula waren taktisch bestens eingestellt.“ Aus einer kompakten Abwehr starteten die Blau-Weißen einen Konter nach dem anderen. Routinier Simon Arzt und Andreas Berger brachten Augsburg im ersten Viertel mit 2:0 in Front. Besser wurde es für den Vizemeister auch im zweiten Abschnitt nicht: Max Nies, Felix Vogt und Philipp Konradsheim erhöhten die Führung des Tabellenführers mit ihren Toren gar auf 5:0. Ein Debakel schien sich anzubahnen. Die Hausherren funkten S.O.S., daran änderte auch der Anschlusstreffer von Jakob Matzken zum 1:5 gar nichts,.

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Denn im letzten Drittel trafen Valentin Hübl und Evan Fluri zum 7:1 für Augsburg. Danach legte sich Totenstille über Kaarst, zumal Dominik Boschewski für fünf Minuten auf die Strafbank musste. Glück für ihn und die Eagles, dass Augsburg den klaren Vorsprung in Überzahl nur verwaltete und damit dem konsternierten Gegner aus Kaarst in Gleichzahl noch etwas Ergebniskosmetik gestattete: Nils Lingscheidt, Dominik Boschewski, Christian von Berg und Moritz Otten verkürzten auf 5:7.

Die Laune des Vorsitzenden verbesserte das indes nicht: „Ein langjähriger Beobachter meinte, die Leistung der Adler war die schwächste seit Jahren, leider wohl zutreffend. Die Chancen auf die ersten beiden Plätze sind damit nur noch theoretischer Natur.“