Fußball-Bezirksliga: So läuft es bei der Konkurrenz

Fußball : Aufstiegsfavoriten kommen aus Eller und Oberbilk

Bezirksliga: Trainer sehen Düsseldorfer an der Spitze.

Dass die sogenannten „Düsseldorfer Gruppen“ stärker einzuschätzen sind als die „Gladbacher Gruppen“, scheint sich in den vergangenen Bezirksliga-Spielzeiten stets bewahrheitet zu haben. So kamen in der Saison 2016/17, als es die heimischen Teams vornehmlich mit Düsseldorfer Konkurrenten zu tun hatten, drei von vier Absteigern aus dem Rhein-Kreis. In der vergangenen Saison, als die Kreisvertreter mit Mönchengladbachern und Grenzlandteams in eine Gruppe geworfen wurden, stieg hingegen kein einziges heimisches Team ab. Daraus haben die Trainer hierzulande anscheinend gelernt. „Die Gruppe ist in diesem Jahr wieder deutlich stärker“, sagen die Coaches beinahe unisono.

Als Topfavorit kristallisiert sich dabei der TSV Eller heraus, der in den vergangenen fünf Bezirksliga-Spielzeiten stets einen Platz unter den ersten Fünf belegte und im Sommer erst in der Aufstiegsrelegation an der Holzheimer SG scheiterte (1:5, 1:3). Im Kopf blieb vor allem der Mallorca-Urlaub des mittlerweile entlassenen Trainers Dirk Schmidt mit drei seiner Spieler während der Relegation. Nachfolger Kerim Kara hat nun einen erneut verstärkten Kader zur Verfügung, der schwer zu stoppen sein dürfte. Ebenfalls stark scheint Schwarz-Weiß Düsseldorf zu sein. Mit neun hochkarätigen Zugängen wollen die Oberbilker angreifen.

Absteiger VfL Benrath hat seinen Kader völlig ausgetauscht und muss sich erst finden, die SG Unterrath und der VfB Hilden II werden erneut solide Saisons spielen. Der FC Büderich um Trainer Dirk Schneider hat sich verstärkt und sollte keine Probleme bekommen. Schon eher gegen den Abstieg könnte es für den Lohausener SV und den TV Kalkum-Wittlaer gehen. „Ich sehe da aber keinen, der sicher gegen den Abstieg spielen muss“, sagt Schneider. Selbst den Aufsteigern Sparta Bilk, das den Nievenheimer Sebastian Schweers verpflichtete, und der Reserve von Ratingen 04/19 traut er gute Rollen zu: „Das sind beides gute, gestandene Mannschaften.“