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Corona-Regeln Düsseldorf aktuell: Das gilt bei Shopping, Gastronomie & Sport

Shopping, Gastronomie, Sport : Corona in Düsseldorf – diese Regeln gelten ab 13. Januar

Ab dem 13. Januar gilt in NRW eine neue Corona-Schutzverordnung. Manche Regeln werden wegen der Omikron-Variante verschärft, andere bleiben gleich. Welche Regeln aktuell in Düsseldorf gelten, zeigt unser Überblick.

Am 13. Januar tritt in NRW eine neue Corona-Schutzverordnung in Kraft. In Düsseldorf gelten damit ebenfalls neue Regelungen. Mit den verschärften Maßnahmen soll auch die weitere Ausbreitung der Omikron-Variante eindämmt werden.

Unter anderem wird die 2G-plus-Regel ausgeweitet und bei allen Veranstaltungen gilt eine Obergrenze von 750 Teilnehmern. Private Zusammenkünfte sind weiterhin nur mit maximal zehn Personen zulässig, sofern alle Personen geimpft oder genesen sind. Aktuell gelten in Düsseldorf folgende Regeln:

Booster-Impfung

  • Bürger, die drei Impfungen erhalten haben, gelten als geboostert.
  • Zwei Wochen nach der Auffrischimpfung ist das dritte Impfzertifikat gültig und entsprechend in der Corona-App unterlegt.
  • Allerdings hatten Bund und Länder verabredet, dass Geboosterte ab dem Tag der Auffrischungsimpfung mit Getesteten gleichgestellt werden sollen. Wie dies umgesetzt werden soll,wird am 14. Januar festgelegt.

3G-Regel

Geimpfte, Genesene oder negativ Getestete haben mit einem entsprechenden Nachweis Zutritt zu folgenden Bereichen:

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  • Großer Andrang bei Teststellen.
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  • Versammlungen in Innenräumen
  • Veranstaltungen der schulischen, hochschulischen, beruflichen oder berufsbezogenen Bildung sowie der frühkindlichen Bildung in der Kindertagesbetreuung
  • Messen, soweit diese ausschließlich für gewerbliche Wiederverkäufer, gewerbliche Verbraucher oder Großabnehmer zugänglich sind, Kongresse und Sitzungen kommunaler Gremien. Publikumsmessen werden untersagt.
  • Beerdigungen, standesamtliche Trauungen
  • Friseurbesuche
  • Nicht-touristische Übernachtungen, wobei von nicht immunisierten Personen bei der Anreise und erneut nach jeweils weiteren zwei Tagen ein Test vorzulegen ist
  • ÖPNV, also in Bussen und Bahnen (Infektionsschutzgesetz)
  • Am Arbeitsplatz (Infektionsschutzgesetz)

2G-Regel

Zu folgenden Bereichen haben ausschließlich Geimpfte und Genesene Zutritt, ein negativer Corona-Test ist nicht ausreichend:

  • Ladengeschäfte und Märkte mit Kundenverkehr, wobei der Lebensmittelhandel einschließlich der Direktvermarktung, ebenso Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Tankstellen, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, Gartenmärkte und der Großhandel ausgenommen sind; Geschäfte mit einem Mischsortiment sind ebenfalls ausgenommen, sofern der Anteil von Waren aus den vorstehend ausgenommenen Bereichen in ihrem Sortiment überwiegt; die Abholung bestellter Waren ohne Zutritt zu den Verkaufsräumen bleibt zulässig,
  • Veranstaltungen und Einrichtungen im Kultur-, Sport- und Freizeitbereich
  • Museen, Bibliotheken (außer die kontaktlose Rückgabe und Ausleihe von Büchern), Ausstellungen, Konzerte, Theater, Kinos
  • Tierparks, zoologische Gärten, Freizeitparks, Schwimmbäder und Wellnesseinrichtungen
  • Weihnachtsmärkte und Volksfeste, möglichst viel Abstand und je nach kommunaler Regelung eine Maskenpflicht sind aber wichtig, um verbleibende Infektionsrisiken auch hier möglichst zu minimieren.
  • Touristische Übernachtungen und touristische Busreisen
  • Körpernaher Dienstleistungen (mit Ausnahme von medizinischen oder pflegerischen Dienstleistungen oder Friseurbesuchen)

2G-plus-Regel

Zu folgenden Bereichen haben ausschließlich Geimpfte und Genesene Zutritt, die zusätzlich einen negativen Corona-Test vorlegen. Dieser kann in Form eines Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Tests (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen. Eine Ausnahme bilden hier Menschen, die bereits ihre Auffrischungsimpfung erhalten haben oder nach vollständiger Immunisierung eine Corona-Infektion überstanden haben.

  • Gastronomie (erlaubt ist das bloße Abholen von Speisen und Getränken) (Neu)
  • Bei der Sportausübung in Innenräumen, in Schwimmbädern und bei Wellnessangeboten können keine Masken getragen werden – hier müssen immunisierte Personen daher zusätzlich einen aktuellen, negativen Schnelltestnachweis, der nicht älter als 24 Stunden ist, mit sich führen.
  • Tanzveranstaltungen einschließlich private Feiern mit Tanz
  • Singen im Chor ohne Maske
  • Karnevalsfeiern und vergleichbare Brauchtumsveranstaltungen
  • Sexuelle Dienstleistungen (Bordelle, Prostitutionsstätten und ähnliche Einrichtungen). 

Ausnahmen für 2G und 2G-plus

  • Kinder und Jugendliche bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren
  • Personen, die über ein ärztliches Attest verfügen, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der höchstens sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können; diese Personen müssen über einen negativen Testnachweis verfügen.

Sonderregelung

  • Der Betrieb von Clubs, Diskotheken und vergleichbaren Einrichtungen ist untersagt.
  • Der Betrieb von Swingerclubs sowie vergleichbare Angebote in Bordellen und Prostitutionsstätten sind untersagt.

Großveranstaltungen

Die Regelung wurde vereinheitlicht: Es gilt nun eine Zuschauerobergrenze von 750 Personen. Das betrifft auch überregionale Veranstaltungen wie beispielsweise Fußballspiele, die zuletzt komplett ohne Publikum stattfanden. 

Maskenpflicht

  • Gilt unabhängig davon, ob eine Person geimpft, getestet oder genesen ist.
  • Eine medizinische Maske (mindestens OP-Maske) muss unter anderem grundsätzlich weiterhin getragen werden: im öffentlichen Personennahverkehr- und fernverkehr, im Handel, in Innenräumen mit Publikumsverkehr. Anders als in anderen Bundesländern empfiehlt NRW das Tragen von FFP2-Masken hingegen nur und schreibt es nicht vor.
  • Auch in Warteschlangen muss nun eine medizinische Maske getragen werden.
  • Maskenpflicht herrscht auch, wo die zuständige Behörde es ausdrücklich festlegt, zudem gilt diese nun auch bei Großveranstaltungen im Freien.
  • Zudem wird das Tragen einer Maske auch im Freien nach wie vor dringend empfohlen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann.
  • Die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler am Sitzplatz in den Klassenräumen hatte die Landesregierung bereits mit Wirkung ab 2. Dezember 2021 wieder eingeführt.
  • Bei Demonstrationen oder anderen Veranstaltungen im Freien gilt eine Maskenpflicht ab 750 Personen.

Testung vor Ort (Neu ab 13. Januar)

  • Es kann vor Ort unter Aufsicht etwa des Empfangspersonals ein mitgebrachter Selbsttest gemacht werden. Dies soll den Zutritt zur Gastronomie, Fitnessstudios oder ähnlichem erleichtern.
  • Diese Tests gelten nur für den konkreten Ort, es dürfen hier keine Testnachweise ausgestellt werden, dies geschieht weiterhin an offiziellen Teststellen.
  • Das Angebot kann von den jeweiligen Einrichtungen angeboten werden, ist jedoch keine Pflicht.

Ausnahmen für Kindern und Jugendlichen

  • Kinder bis zum Schuleintritt benötigen keinen Test. Sie werden wie Getestete behandelt.
  • Bis einschließlich 15 Jahren sind Kinder und Jugendliche mit Geimpften und Genesenen gleichgestellt.
  • Bei sportlichen, musikalischen oder schauspielerischen Aktivitäten gelten auch 16- und 17-jährige Schüler wie Geimpfte und Genesene.
  • Ab 16 Jahren gelten Schüler nicht mehr als immunisiert, da für sie bereits seit Längerem das Angebot zur Impfung besteht.

Reduzierung von Kontakten auch für Immunisierte

  • Private Zusammenkünfte sind im Innen- wie Außenbereich von Geimpften und Genesenen nur noch mit maximal zehn Personen (allerdings ohne Begrenzung auf eine bestimmte Zahl von Hausständen) erlaubt.
  • Kinder bis einschließlich 13 Jahren sind hiervon ausgenommen.
  • Sobald eine ungeimpfte Person teilnimmt, gelten die strengeren Bestimmungen (s.u.) und neben dem eigenen Hausstand dürfen nur noch zwei Personen eines weiteren Hausstands teilnehmen.

Kontaktbeschränkungen für ungeimpfte Menschen

  • Menschen, die weder vollständig geimpft noch genesen sind, dürfen sich bei privaten Zusammenkünften im öffentlichen und privaten Raum nur noch mit Angehörigen des eigenen Haushalts sowie höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts treffen. Kinder unter 14 Jahren sind hiervon ausgenommen.
  • Ehegatten, Lebenspartner und Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft gelten als ein Haushalt, auch wenn sie keinen gemeinsamen Wohnsitz haben.
  • Diese strenge Regelung greift auch dann, wenn ungeimpfte mit geimpften beziehungsweise genesenen Personen zusammentreffen. Nur für private Zusammenkünfte, an denen ausschließlich Geimpfte oder Genesene teilnehmen, gilt die vorgenannte Kontaktbeschränkung nicht.

Quarantäne

  • Hier wird im Laufe der kommenden Woche eine Aktualisierung der RKI-Empfehlungen erwartet.

Aufgrund des erhöhten Schutzes wird die Auffrischungsimpfung dringend empfohlen, sofern der von der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlene Mindestabstand eingehalten wird. Die wichtigen AHA+L-Standards im Alltag bleiben für alle Menschen, unabhängig von ihrem Impfstatus, von großer Bedeutung. Neben einer eigenverantwortlichen Begrenzung der Kontakte, der Einhaltung der Hygienemaßnahmen und regelmäßigem Lüften sollte im Vorfeld von Zusammenkünften auch ein freiwilliger Schnelltest durchgeführt werden.

>>>Die jeweils aktuellen Corona-Werte finden Sie hier

Hinweis: Die Daten, die unseren Grafiken zugrunde liegen, stammen vom Robert-Koch-Institut. In einigen unserer Artikel sind die Zahlen der örtlichen Gesundheitsämter die Basis der Berichterstattung und können davon abweichen. Die Städte und das RKI erheben ihre Werte zu verschiedenen Zeitpunkten.

(csr/june)