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Hilden: Aktuelle News und Infos zur NRW-Stadt im Kreis Mettmann

Hilden: Aktuelle News und Infos zur NRW-Stadt im Kreis Mettmann (Foto: Zelger, Thomas)

Hilden

  • BundeslandNordrhein-Westfalen
  • Kreis: Mettmann
  • Einwohner: 55.274 (Stand 2020)
  • Sehenswürdigkeiten: Reformationskirche, Wilhelm-Fabry-Museum, St. Konrad-Kirche, Hildener Heide

Hilden ist eine mittlere Stadt im Bundesland Nordrhein-Westfalen, die rund 55.000 Einwohner zählt. Die Stadt liegt zwischen den Großstädten WuppertalSolingen und Düsseldorf.

Wo liegt Hilden?

Hilden – auch bekannt als Itterstadt – liegt im Südwesten des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen und gehört zum Kreis Mettmann. Die mittelgroße Kreisstadt grenzt im Westen an die Landeshauptstadt Düsseldorf und im Osten an die Klingenstadt Solingen. Weitere Nachbarn sind die ebenfalls kreisangehörigen Städte Erkrath im Norden, Haan im Nordosten und Langenfeld im Süden.

Hilden bildet in der Region den Übergang zwischen Niederrhein und dem Bergischen Land und liegt insgesamt gute 50 Meter über den Meeresspiegel. Die zwei höchsten Punkte der Stadt sind der Jaberg, auch Joberg genannt, der sich auf 107 Metern über Normalhöhennull befindet, und der Sandberg auf 106 Metern. Bürgermeister der Itterstadt ist seit dem Jahr 2020 der gebürtige Hildener, Jurist und parteilose Politiker Claus Pommer.

Wie groß ist Hilden?

Hilden erstreckt sich auf einer Fläche von insgesamt knapp 26 Quadratkilometern und zählt damit zu den mittelgroßen Städten des Kreises Mettmann. Bis vor 60 Jahren war Hilden noch landwirtschaftlich geprägt, mittlerweile umgibt die Stadt allerdings viel Industrie. Attraktiv ist Hilden für viele exportierende und importierende Unternehmen aufgrund seiner Nähe zum Flughafen Düsseldorf, aber vor allem dank der guten Autobahnanbindung. Gemeinsam mit der Nachbarstadt Langenfeld ist Hilden von einem Autobahnkarree aus den Bundesautobahnen A3, A46, A59 und A542 umschlossen.

Weit über 200.000 Fahrzeuge passieren täglich das Hildener Kreuz. Als direkter Speckgürtel an die Landeshauptstadt angrenzend, wählen viele Menschen, die in Düsseldorf arbeiten, Hilden als ihren Wohnort. Doch auch hier sind in den vergangenen Jahren die Miet- und Grundstückspreise in die Höhe geschnellt. Der durchschnittliche Mietpreis in Hilden lag im Jahr 2021 bei 9,58 Euro pro Quadratmeter. NRW-weit lag der durchschnittliche Mietpreis bei 8,16 Euro. Der Kaufpreis für eine Wohnung in Hilden betrug 2021 3,241 Euro pro Quadratmeter, für ein Haus 3.829 Euro pro Quadratmeter.

Wie viele Einwohner hat Hilden?

Erstmals seit gut 20 Jahren ist die Einwohnerzahl in Hilden wieder rückläufig. Von 1850 (3600 Einwohner) bis zum Jahr 2000 (57.545 Einwohner) stieg die Einwohnerzahl stetig. Im Jahr 2010 erlebte die Entwicklung erstmals einen Knick und schrumpfte um etwas über 1000 Einwohner. Seitdem aber stieg die Einwohnerzahl wieder bis 2020. Mit insgesamt rund 55.300 Einwohnern ist Hilden derzeit weiterhin die viertgrößte Stadt im Kreis Mettmann und zu dem multikulturell aufgestellt: In der Itterstadt leben Menschen aus über 110 Nationen zusammen. Die meisten der ausländischen Staatsbürger haben türkische Wurzeln, gefolgt von Italienern, Polen, Portugiesen, Griechen und Marokkanern.

Was sind die Top-Sehenswürdigkeiten in Hilden?

Zu den Top-Sehenswürdigkeiten Hildens gehören die Reformationskirche am Markt aus dem 13. Jahrhundert sowie die Schwanenstraße mit den drei denkmalgeschützten Fachwerkhäusern Haus auf der Bech, Haus zum Schwan und Kückeshaus aus dem 16. bis 18. Jahrhundert.

Überregional bekannt ist das Wilhelm-Fabry-Museum, das im September 1989 eröffnet wurde und sich mit dem Leben und Wirken eines weiteren berühmten Sohnes Hildens beschäftigt, nämlich Wilhelm Fabry (1560 – 1634), bedeutendster Wundarzt seiner Zeit und Begründer der wissenschaftlichen Chirurgie. In seinem Museum, welches direkt neben einer historischen Kornbrennerei eingerichtet wurde, finden Besucher Wechselausstellungen zu medizinhistorischen Themen, aber auch künstlerische Themenausstellungen.

Auch die katholische St. Konrad-Kirche im Hildener Süden ist einen Ausflug wert. Das relativ junge Gotteshaus, das von Glasmaler Hermann Gottfried in den 1990ern mit einem monumentalen Altarbild und einem siebenteiligen Bilderfries ausgestaltet wurde, gibt Einblicke in die zeitgenössische Sakralkunst.

Nicht zu vernachlässigen sind auch die Naherholungsgebiete Hildens: die Hildener Heide und das Heidegebiet Karnap-West. Der Elbsee, obwohl er nach der Gebietsreform an Düsseldorf abgetreten wurde, ist dennoch ein beliebter Erholungsort für die Einheimischen.

Aktuelle News und weitere Infos zur Stadtgeschichte von Hilden finden Sie hier.

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