Deutsche Meisterschaft im Skaterhockey Crash Eagles Kaarst

Skaterhockey: Für die Eagles geht es um Alles oder Nichts

Dem Deutschen Skaterhockey-Meister hilft am heutigen Samstagabend nur ein Sieg über HC Köln-West, um im Titelrennen zu bleiben.

Nein, neu ist diese Situation für die Crash Eagles nicht: Nur mit einem Sieg am heutigen Samstagabend (Spielbeginn ist um 18.15 Uhr in der Stadtparkhalle) im zweiten Finalspiel gegen den HC Köln-West verbleibt der Deutsche Skaterhockey-Meister im Titelrennen – bei einer Niederlage ist die Saison für die Kaarster gelaufen, dürfen die „Rheinos“ sich die sechste Meisterfahne in ihre Halle in Bocklemünd hängen.

Georg Otten schreckt dieses Szenario nicht: „Das hatten wir doch schon öfter,“ sagt der Eagles-Trainer. Stimmt: Im voraufgegangenen Halbfinale standen die Kaarster nach ihrer 9:14-Heimniderlage gegen die Rockets aus Essen ebenfalls mit dem Rücken zur Wand und drehten das Ding noch mit zwei Siegen (12:10, 13:3). Und in der vergangenen Saison mussten (durften) sie sowohl im Viertelfinale (gegen Highlander Lüdenscheid) als auch im Finale (gegen Samurai Iserlohn) die Entscheidung im dritten Spiel herbeiführen.

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Der kleine, aber feine Unterschied: In allen drei Fällen hatten sie in jenem Entscheidungsspiel Heimrecht. Diesmal würde es aber (am 15. Dezember um 18 Uhr) in Bocklemünd ausgetragen. Otten ficht das nicht an: „Sollten wir das dritte Spiel erreichen, ist alles offen.“ Wie seine Schützlinge das anstellen sollen, weiß er auch. Nämlich so ähnlich wie gegen die Rockets. Da waren im ersten Aufeinandertreffen die Essener Fabian Lenz und Dominik Luft (zusammen 9 der 14 Treffer) überragend, weil die Kaarster ihre Kreise nur unzureichend störten. Das sah im zweiten Spiel ganz anders aus. In Köln waren es Kai Esser, David und Robin Weisheit (zusammen 5 der 6 Tore), die das Spiel der Rheinos bestimmten. „Gegen sie müssen wir taktische Mittel finden, um ihre Kreise einzuschränken,“ fordert Otten.

Optimistisch stimmt ihn zweierlei:  Moritz Otten ist nach seiner Sperre wieder dabei „und stellt mit seiner Torgefahr sicher eine ordentliche Verstärkung dar,“ sagt sein Trainervater in aller Bescheidenheit. Dem darüberhinaus „die gute personelle Situation und das Heimrecht mit der großen Kulisse im Rücken“ Mut machen. Schließlich sind die Kölner so etwas nicht gewohnt – ihre Halle bietet 199 Zuschauern Platz.

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