Nachwuchshandballer im DM-Rennen B-Jugend von Bayer Dormagen im Viertelfinale

Dormagen · Die jüngeren Nachwuchshandballer aus Dormagen haben gegen Hagen schon alles klargemacht. Die A-Jugend muss nach dem Remis im ersten K.o.-Spiel gegen die Rhein-Neckar Löwen noch bangen.

Mark Szabo erzielte im Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen satte acht Tore für die A-Jugend des TSV Bayer Dormagen.

Mark Szabo erzielte im Heimspiel gegen die Rhein-Neckar Löwen satte acht Tore für die A-Jugend des TSV Bayer Dormagen.

Foto: Heinz J. Zaunbrecher

Während die B-Jugend-Handballer des TSV Bayer Dormagen die erste K.o.-Runde im Rennen um die Deutsche Meisterschaft durch den Rückspielheimsieg gegen Hagen überstanden haben und ins Viertelfinale eingezogen sind, muss sich die A-Jugend vom Höhenberg nach dem Unentschieden im ersten Match zu Hause gegen die Rhein-Neckar Löwen noch mal mächtig ins Zeug legen, um den Sprung ins Halbfinale zu schaffen.

So packend und hochklassig das Match beim 29:29 (15:14) gegen die Löwen für die 240 Zuschauer im TSV-Bayer-Sportcenter auch war, als ärgerlich kristallisierte sich aus Sicht der Gastgeber heraus, dass nach einer deutlichen 24:18-Führung (43.) nicht mehr heraussprang. Am Ende musste der TSV sogar noch zittern, Felix Böckenholt gelang erst eine Sekunde vor dem Abpfiff der Ausgleichstreffer. „Wir haben ein wenig Nerven gezeigt, weil wir die besprochenen Dinge nicht gut umgesetzt haben. Dazu vergeben wir drei Siebenmeter in den letzten zehn Minuten und bekommen drei unglückliche Gegentore. Das sind dann in der Summe genau diese sechs Tore, die uns da fehlen“, sagte TSV-Coach Martin Berger. Dennoch war der TSV-Trainer nicht unzufrieden mit der Leistung seines Teams gegen einen erwartet starken Gegner: „Wir hatten im Vorfeld viel organisatorischen Stress zu bewältigen, denn vier meiner Spieler waren noch am Vortag im Zweitligaspiel gegen Lübeck im Einsatz.“

Die Dormagener B-Jugend hatte sich schon im Hinspiel gegen Hagen mit einem 37:19 ein deutliches Polster verschafft, ruhte sich darauf allerdings nicht so, sondern gewann auch das zweite Match mit 30:23 (17:10) deutlich. Die Hausherren setzten sich früh auf 10:4 ab und bauten den Vorsprung bis zur Pause auf sieben Tore aus. In der zweiten Hälfte verkauften die Gäste sich noch einmal teuer und glichen zum zwischenzeitlichen 13:13 aus, doch letztlich setzte sich die größere Klasse aufseiten der Mannschaft von TSV-Coach André Nicklas durch. Wobei er die Belastung auf den breiten Kader verteilte und letztlich auch zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs war: „Wir haben beide Spiele souverän gewonnen und stehen damit, denke ich, verdient im Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft. Im höchstmöglichen Wettbewerb der U17-Altersklasse zu stehen und sich mit den besten Mannschaften des Landes zu messen, ist für die Entwicklung der Jungs eine unschätzbar wertvolle Erfahrung.“ Im Viertelfinale geht es nun gegen die B-Jugend des HC Empor Rostock. Die Rostocker spielten im Achtelfinale gegen den TSV Burgdorf zweimal unentschieden. Aufgrund der deutlich mehr erzielten Auswärtstore fiel der Vergleich zugunsten des HC aus.

Tore A-Jugend: Schindler (3), Leis (4), Stolzenberg (2), Böckenholt (2/1), Szabo (8), Bahns (1), Kaysen (2), Mertens (1), Schmidt (1), Sondermann (5), B-Jugend: Friederich (5), Kopp, Scheel, Rausch (alle 4), Kösters (3), Adam (3/1), Detmer (2), Kohl (2/1), Leitz, Wieczorek, Almendinger (alle 1)

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