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Neues VHS-Programm in Leverkusen

Online-Fit in Leverkusen : Neuer VHS-Chef setzt auf Klima- und Digital-Bildung

Günter Hinken, seit drei Monaten im Amt, verantwortet sein erstes Programm. Das neue Semester beginnt am 30. August. Musizierkreis-Leiter Werner Kämmerling verabschiedet sich mit einem Konzert.

Die wichtigste Botschaft beschreibt Günter Hinken, neuer Leiter der Leverkusener Volkshochschule, mit fünf Worten: „Die VHS ist wieder da.“ Der 52-jährige promovierte Politikwissenschaftler aus dem Emsland blickte am Mittwoch zurück auf die letzten drei Monate, die seit seinem Start am 1. April vergangen sind. Begeistert äußert er sich über die freundliche Aufnahme im Rheinland. Zugleich spricht er von Veränderungen im kommunalen Weiterbildungszentrum. „Nachhaltig, verbindend, nah bei den Menschen“, so seine Philosophie. Heißt: Klimawandel und -schutz seien ein wesentlicher Bestandteil des neuen VHS-Programms. Beginn des Semesters ist am 30. August.

Außerdem geht es Hinken um die Zusammenarbeit zwischen Menschen, Generationen und verschiedenen Interessengruppen. „Ich bin in Leverkusen angetreten, um die VHS als Teil einer Partizipationsgesellschaft zu etablieren und das Forum zu einem Gesprächs- und Kommunikationsforum zu machen, in dem sich auch Stadt- und gesellschaftliche Diskussionen und Dialoge entwickeln können“, sagt er.

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Woher kommt die große Wut im Osten? Warum ist es dort so Retro und nationalistisch, fragt beispielsweise die ehemalige Sprinterin und heutige Hochschullehrerin Ines Geipel aus Dresden. Antworten darauf wird sie bei einem Vortrag am 16. September geben. Höhepunkt im Programmbereich „Kultur und Gestalten“ dürfte das Abschiedskonzert von Werner Kämmerling am 14. November sein. Der VHS-Dozent leitete den Musizierkreis insgesamt 59 Jahre und übergibt den Dirigentenstab bei dieser Gelegenheit an seine Nachfolgerin.

Der Bereich „Umweltbildung“ setzt im neuen Semester auf Naturexkursionen. Dazu passend bietet die VHS erstmals eine Wanderung in herbstlich reizvoller Landschaft zu den Maren in der Eifel. Insgesamt 17 Sprachen und 165 Kurse umfasst der Bereich „Fremdsprachen“. In Integrationskursen sollen Lernlücken geschlossen werden, die sich durch den langen Unterrichtsausfall während der Pandemie aufgetan haben. Eine Herausforderung, die das Team ab September unter neuer Programmbereichsleitung zu meistern versucht, da die bisher verantwortliche Vera Strittmatter nach 20 Jahren in den Ruhestand geht.

Im Bereich Schulabschlüsse sind Erweiterungen im digitalen Sektor geplant. Insgesamt 170 Tablets, die das Land NRW kürzlich an Lehrkräfte ausgegeben hat, sollen unter anderem dabei helfen. Speziell an wissbegierige Senioren richtet sich das Angebot in der Reihe „Digitale Bildung“. Im Kurs „Silver Surfer online“ bekommen sie sie viele Tipps und Tricks für das eigenständige Entdecken der Online-Welt.

Weitere Informationen unter www.vhs-leverkusen.de.