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Sportkegeln: SK Kleve steigt aus der Frauen-Bundesliga ab

Sportkegeln : SK Kleve steigt aus der Bundesliga ab: "Es tut weh"

Die Scherekeglerinnen der SK Kleve steigen in die NRW-Liga ab: Als Tabellenletzter schließt die Mannschaft um Silke Thissen die erste Bundesliga-Saison der Vereingeschichte ab.

„Es tut weh. Wir waren wirklich zuversichtlich, den Klassenerhalt zu schaffen“, sagt sie. Die Aufsteigerinnen aus Kleve waren als Tabellensechste der regulären Spielzeit in der Abstiegsrunde an den Start gegangen. Mit drei Punkten auf dem Konto zogen sie in die Begegnungen mit dem KSV 62 Wuppertal, Viktoria Herne und dem KC 87 Wieseck. „Über die Ausgangsposition waren wir sehr glücklich, es sah eigentlich gut aus“, sagt Thissen.

Die Ausgangsposition war also klar: Für die Klever Frauen ging es darum, an vier Spieltagen möglichst viele Hölzer zu werfen, um die höchste Punktzahl zu erreichen. „Letztendlich hat uns das völlig vergeigte Heimspiel den Abstieg beschert“, sagt Thissen. Bei diesem landeten die Klever bloß auf dem dritten der vier Ränge. Dieser brachte bloß zwei Punkte ein. Auch beim Gastspiel in Wuppertal lief es nur äußerst mäßig. Dort sammelten die Klever einen Punkt.  In Herne zeigten die Klever Damen wiederum eine starke Leistung und konnten drei Punkte einfahren. Der KSV Wuppertal ließ allerdings zwischenzeitlich Federn, da man sich des Klassenverbleibs bereits sicher war. Somit hatte Kleve nur noch einen Zähler Vorsprung vor Wieseck, die am letzten Spieltag Heimvorteil hatten. Dort trumpften die Gastgeber groß auf und sicherten sich den Tagessieg vor Herne und Kleve.

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Die Folge: Die SK Kleve steigt direkt ab. "Es ist bitter, dass nicht die Saison, sondern die Abstiegsrunde über den Abstieg entscheidet. Dennoch lassen wir den Kopf nicht hängen. Das Kapitel Bundesliga wird in Kleve nur vorrübergehend geschlossen, da sind wir uns ganz sicher. Im nächsten Jahr werden wir wieder angreifen", sagt Thissen. Personell stehen allerdings große Veränderungen vor dem Team vom Haus Ida. In der NRW-Liga werden nur vier Spielerinnen pro Partie benötigt, in der Bundesliga waren es sechs. Schon jetzt steht fest, dass Petra Fritz, die erst im Sommer vom ESV Siegen gen Kleve gewechselt war, den Verein verlässt. Eine weitere bittere Nachricht: Aufgrund von zwei krankheitsbedingten Absagen wurde die zweite Damenmannschaft vom Spielgeschehen ausgeschlossen.