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Basketball: SpVgg. Kessel hält beim TV Grafenberg gut mit

Basketball : SpVgg. Kessel bietet Favoriten Paroli

Der Damen-Landesligist hält beim 58:71 beim Tabellenführer TV Grafenberg gut mit. Der VfL Merkur Kleve schafft in der Herren-Landesliga einen 94:90-Sieg beim Osterather TV.

Dank einer starken kämpferischen Leistung setzte sich der VfL Merkur Kleve in der Basketball-Landesliga der Herren knapp mit 94:90 (39:41) beim Osterather TV durch. Mit einer kombinierten Zonen- und Mann-Verteidigung nahm der Klever Aufbauspieler Julian Yupeng den gefährlichsten Distanzschützen der Gäste dabei aus der Partie.

In der Offensive glänzte der Tabellensechste VfL Merkur mit einer sehr guten Trefferquote aus der Distanz. Gleich zwölf Drei-Punkte-Würfe fanden ihr Ziel. In einer ausgeglichenen und umkämpften Partie sorgten die Gäste in der Schlussminute schließlich für die Entscheidung. „Das war eine tolle Teamleistung“, stellte der Klever Trainer Coach Ralf Daute fest.

VfL Merkur Kleve: Yupeng (23), Marquardt (18), M. Daute (11), Schröer (2), Tenelsen (20), Bürgers (3), Kalkes (17), N. Daute.

In der Damen-Landesliga musste die Spielvereinigung Kessel beim weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer TV Grafenberg eine 58:71 (38:36)-Niederlage hinnehmen. Dennoch zeigte sich Coach Georg Kröll nach der Partie sehr zufrieden. „Das war heute unser bisher bestes Saisonspiel“, sagte er.

Gegen den favorisierten Gegner zeigte sein Team von Beginn an keinen Respekt. Dank einer sehr guten Trefferquote in der Offensive und konzentrierter Abwehrarbeit war es in den ersten beiden Spielabschnitten eine Partie auf Augenhöhe. Kessel führte beim Seitenwechsel sogar mit 38:36. In Halbzeit zwei spielte der TV Grafenberg dann seine ganze Routine aus. Kessel ließ konditionell nach, auch die Trefferquote sank. Der Spitzenreiter agierte nun einfach effektiver und siegte am Ende verdient mit 71:58. „Ich bin stolz auf das Team, das dem Tabellenführer mehr Probleme bereitet hat, als dieser erwartet hatte“, sagte Georg Kröll.

Spvgg. Kessel: Derks (6), Verhaag (12), Hockmann (14), Tönnissen (12), Sluiters, Evers (2), Kanders (2), Schrill (10).