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TV Korschenbroich vor dem Heimspiel gegen Aldekerk

Handball-Regionalliga : Primus bringt Angriffspower mit nach Korschenbroich

Der TVK erwartet den TV Aldekerk am Samstag in der Waldsporthalle. Wobei die Gäste ihren Erfolg auch einem Spieler zu verdanken haben, der schon mal für die Korschenbroicher aufgelaufen ist.

Es sind gerade einmal drei Spieltage absolviert und schon dürfen sich die Fans des Handball-Regionalligisten TV Korschenbroich auf ein Spitzenspiel freuen. Am Samstag steigt in der Waldsporthalle das Nachbarschaftsduell mit dem aktuellen Spitzenreiter TV Aldekerk. Diesen Rang nahmen die Hausherren noch vor dem letzten Wochenende, sind aber durch die 19:24-Niederlage in Aachen auf Platz vier gerutscht. „Wir freuen uns sehr auf dieses Spiel“, betont der Korschenbroicher Trainer Dirk Wolf. „Aldekerk bringt immer einige Zuschauer mit und damit können wir mit einer tollen Stimmung rechnen.“

Aldekerk ist eine von drei Mannschaften, die noch ohne Niederlagen sind, lediglich gegen Bonn gab’s eine Punkteteilung. Besonders der Angriff der Gäste ist beeindruckend, haben sie nach drei Begegnungen doch immerhin schon 108 Tore erzielt, mehr als jedes andere Team in der Regionalliga. Dafür stehen auf der anderen Seite aber schon 98 Gegentore. Insgesamt ist der TVA vom Gegner nicht so einfach auszurechnen, denn Torgefahr wird von jeder Position ausgestrahlt. Konzentriert sich der Gegner zu sehr auf den Rückraum, nutzen Kreisläufer und Außenspieler den sich bietenden Raum. Agiert man dagegen mit einer defensiveren Deckungsvarianten schlagen die enorm wurfgewaltigen Rückraumspieler zu. Denker und Lenker der Gäste ist Marcel Görden, der einst auch für den TVK spielte und eigentlich seine Karriere beenden wollte. Zuletzt spielte er bei seinem Heimatverein Hülser SV in der Landesliga und machte nun einen Rückzug vom Rückzug.

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„Die Tatsache, dass Aldekerk ganz oben steht, verwundert mich nicht“, beteuert Korschenbroichs Trainer Dirk Wolf. „Für mich zählten sie vor Saisonbeginn zu den Mitfavoriten.“ Besonders wichtig wird es für den TVK am Samstag sein, erneut eine starke Abwehrleistung auf die Platte zu zaubern, wie auch in den drei Partien zuvor. Allerdings müssen deutlich mehr Tore her, als zuletzt in Aachen. „Direkt nach dem Spiel und auch am Montag beim Training haben wir darüber gesprochen“, betont Wolf. „Spielerisch waren wir vielleicht sogar die bessere Mannschaft, haben uns am Ende aber nicht belohnt. Wir müssen einfach wieder die Köpfe frei bekommen und uns ansonsten auf unsere Stärken verlassen, dann haben wir gute Chancen, die Punkte in Korschenbroich zu  halten.“