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Teutonia St. Tönis muss sich in Kray steigern

Fußball-Oberliga : Teutonia St. Tönis muss sich in Kray steigern

Teutonia-Trainer Josef Cherfi will im Kellerduell ein Team sehen, das sich zerreißt. Allerdings dürfte es schwierig werden, zu punkten, denn die Gäste müssen ohne ihren Top-Stürmer Burhan Sahin auskommen.

Zwei Spiele bleiben Teutonia St. Tönis vor der Winterpause noch, um im Tabellenkeller der Fußball-Oberliga Boden gut zu machen. Nach zwei erfolgreichen Auftritten, die durchaus Tendenz nach oben zeigten, leisteten sich die Teutonen zuletzt beim 0:3 gegen SW Essen eine schwache Leistung, mit der am Sonntag auch beim Abstiegskonkurrenten FC Kray nichts zu holen sein dürfte. „Das war teilweise unterirdisch“, urteilte Trainer Josef Cherfi, der mit ansehen musste, wie seine offensiv zu harmlose Mannschaft nach dem ersten Gegentor quasi vorzeitig erledigt war. In das enttäuschende Bild passte auch der Platzverweis für Burhan Sahin, dessen vermeidbarer Ausfall schwer wiegt. Die teils reflexartige, hasche Kritik am Torjäger hinsichtlich dessen unfreiwilliger Abgänge teilt Cherfiaber nicht: „Ich habe ihn als ehrgeizigen und fleißigen Spieler kennengelernt, der sich unter mir gut entwickelt hat“. Ersetzen muss er ihn dennoch. In Frage kommen Leonard Bajraktari und SamedYesil. Wer die Nase vorne hat, soll das Abschlusstraining zeigen. Neben Sahin fehlen Kevin Breuer (Urlaub) und Ioannis Alexiou (gesperrt). Beide stehen im letzten Spiel gegen TuRU Düsseldorf wieder zur Verfügung. Im Tor steht wieder Jannik Hinsenkamp, weil Felix Burdzik in Quarantäne ist. Offen ist der Einsatz des angeschlagenenPascal Regnery.

Personell also nicht die besten Voraussetzungen. Dennoch gibt Cherfi eine klare Direktive aus: „Ich will eine Truppe sehen, die sich zerreißt und das Glück auch mal erzwingt. Wir spielen gegen einen Gegner auf Augenhöhe und einen direkten Konkurrenten. Wir müssen auf jeden Fall etwas Zählbares mitnehmen“. Letzteres gelte insbesondere für das Szenario, dass die Saison nicht regulär beendet werden kann: „Wir sind momentan einfach zu weit von den beruhigenden Plätzen weg“.