Turbulenzen bei der Swiss Steel Gruppe Edelstahlwerke – Personalabbau könnte weitergehen

Krefeld · Turbulente Zeiten für die Swiss Steel AG aus der Schweiz. Das hat direkte Folgen für die Deutschen Edelstahlwerke auch in Krefeld. Verwaltungsräte treten zurück, ein Großaktionär missbilligt den neuen Kurs der Kapitalerhöhung um 300 Millionen Euro.

 Rückwirkend zum 1. Januar 2024 schließt Swiss Steel die DEW-Werke Witten und krefeld zu einer Einheit zusammen.

Rückwirkend zum 1. Januar 2024 schließt Swiss Steel die DEW-Werke Witten und krefeld zu einer Einheit zusammen.

Foto: Lammertz, Thomas (lamm)

Es sind turbulente Zeiten für die Swiss Steel Gruppe. Die Schweizer Muttergesellschaft der Deutschen Edelstahlwerke in Krefeld und in anderen Städten konzentriert alle Anstrengungen darauf, eine Kostenstruktur aufzubauen, die die Zukunft des Konzerns, die Arbeitsplätze und den Werterhalt seiner Aktien für die Aktionäre garantiert. Parallel sind die Verantwortlichen bemüht, etwa Bundeskanzler Olaf Scholz und anderen Spitzenpolitikern auf der aktuell laufenden Hannover Messe über eine nachhaltige Stahlproduktion zu informieren.