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Für den VfL Tönisberg ist ein Sieg Pflicht

Fußball-Landesliga : Für den VfL Tönisberg ist ein Sieg Pflicht

Der VfL Tönisberg empfängt in der Fußball-Landesliga das Schlusslicht RSV Praest. Klassenkamerad VfR Fischeln will sich mit einem Derby-Sieg gegen den TSV Meerbusch II absetzen.

(uwo) Der VfL Tönisberg gab wieder Lebenszeichen von sich und arbeitete sich in den letzten beiden Spielen aus einer prekären Situation heraus. Die Abstiegsgefahr ist aber bei Weitem nicht gebannt. Drei Punkte beträgt der Rückstand auf die Nichtabstiegszone, die der VfL bis zur Winterpause durchaus erreichen kann, weil er noch das Nachholspiel beim SV Scherpenberg (10. Dezember) in petto hat. Voraussetzung ist aber ein Sieg im Heimspiel gegen den RSVPraest. Der sollte aber eigentlich Pflicht sein, denn die Gäste sind nach 14 Spielen noch immer ohne jeden Punkt. VfL-Trainer Andreas Weinand setzt natürlich auch darauf, dass seine Mannschaft gegen das Schlusslicht vor heimischer Kulisse die kleine Serie fortsetzt und sich mit einem Sieg verabschiedet, um auch die schwierige Hinrunde vergessen zu machen. Der 36-Jährige mahnt auch davor, den Gegner zu unterschätzen: „Ich habe durchaus Respekt vor Praest. Trotz der vielen Niederlagen zeigt diese Mannschaft immer wieder eine unermüdliche Einstellung, endlich Zählbares zu holen“. Gesperrt fehlt Hendrik Rouland (5. Gelbe Karte). Fragezeichen stehen hinter Emre Özkaya nach überstandener Quarantäne, David Machnik, Marc Knops (beide angeschlagen) und Mehmet Ügüdür (Verdacht auf Jochbeinbruch).

Der VfL wird sicher auch mit Spannung verfolgen, wie sich der VfR Fischeln im Derby gegen den TSV Meerbusch II aus der Affäre zieht. Denn der TSV hat auf die Abstiegszone nur einen minimalen Vorsprung von einem Punkt und gilt deswegen als potenzieller Kandidat für einen Rollentausch. Schützenhilfe zu leisten ist aber nicht das primäre Ziel der Krefelder in ihrem letzten Spiel vor der Winterpause. „Wir haben die große Chance, uns von unten abzusetzen“, erklärt Teammanager Ralf Rusbült, „und dafür werden wir alles raushauen. Ich erwarte aber ein heißes Derby, in dem es wie immer eng zu geht. Für uns lief es dabei zuletzt nicht immer gut. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir diesmal unseren Heimvorteil nutzen“. Dass es das letzte Spiel in diesem Jahr ist, weckt in Trainer Kalli Himmelmann gemischte Gefühle: „Einerseits haben wir einen guten Lauf. Andererseits haben einige Spieler aufgrund der personellen Lage kaum eine Pause gehabt“. Fynn Ziemes sitzt noch seine Rot-Sperre ab und Nick Heiselmeier fehlt verletzungsbedingt. Fraglich ist Luca Sondermann.