Kamp-Lintfort: Angehende Büsch-Becker legen „Superhelden-Auftritt“ hin

Wirtschaft in Kamp-Lintfort : Angehende Büsch-Bäcker legen „Superhelden-Auftritt“ hin

Das Team der Handwerksbäckerei Büsch in Kamp-Lintfort setzte sich gegen seine Mitbewerber beim Themenwettbewerb der Bäcker-Innung durch.

Es war eine Premiere beim Themenwettbewerb der Bäcker-Innung Niederrhein und der Bäckerei-Innung Krefeld-Viersen, denn zum ersten Mal gab es einen „Wettbewerb der Firmen-Teams“. Jeweils drei angehende Bäcker und drei angehende Bäckerei-Fachverkäuferinnen traten als Team gemeinsam an. Sieger wurde das Team der Kamp-Lintforter Handwerksbäckerei Büsch mit ihrem „Superhelden“-Auftritt.

„Wir sind sehr stolz auf das, war unsere jungen Menschen hier erreicht haben“, freuten sich die beiden Büsch-Geschäftsführer Norbert Büsch und Dirk Jonack, die zur Auszeichnung ins Handwerkliche Bildungszentrum Moers gekommen waren. Charlotte Glöckner, Nico Hahn und Kubilay Can Topal bildeten das Bäcker-Team, Barbara Kleinfeld, Sophie Möwes und Juliana Sturm die Lebensmittel-Fachverkäuferinnen-Truppe. Das gemeinsame Thema war „Comic“. Die insgesamt vier Teams aus Kleve, Dinslaken und Kamp-Lintfort hatten bereits im Vorfeld in ihren Bäckereien das entsprechende Thema und Produktideen entwickelt. Vor Ort wurden dann die neu-geschaffenen Produkte gebacken und in einem Schaufenster zur Ansicht besonders schön dekoriert.

„Das ist ein wenig wie bei einer Prüfung“, erläutert Johannes Gerhards, Obermeister der Bäcker-Innung Niederrhein Kleve/Wesel. „Wir haben hervorragende Arbeiten gesehen. Die Freude der Teams an Produktion und Präsentation war deutlich erkennbar“, lobte Wilhelm Küppers, Ehren-Obermeister der Bäcker-Innung Niederrhein die gezeigten Leistungen. Auch die Rheinisch-Westfälische Brotkönigin, Caroline Puppe, gratulierte dem Team.

Zum 13. Mal gab es den Themenwettbewerb der angehenden Bäcker, dieses Jahr allerdings in der neuen Form. Denn durch die Zusammenlegung der ehemals fünf Berufskollege war die Neuordnung notwendig geworden. Neu war auch, dass die Teilnahme am Wettbewerb freiwillig war. Neben einem Wanderpokal gab es für Sieger und Platzierte attraktive Geldprämien.

(RP)
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