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Kaarst: Stadt schließt Schulen und Kitas bis zum 19. April

Wegen Coronavirus : Stadt schließt Schulen und Kitas bis zum 19. April

Ab Montag werden bis zum 19. April sind alle Schulen und Kitas geschlossen.

Die Stadt Kaarst wird der Ankündigung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, ab Montag alle Kindertagesstätten weund Schulen in Nordrhein-Westfalen wegen der Corona-Pandemie zu schließen, nachkommen. Bis zum 19. April werden ab Montag alle Kindertagesstätten und Schulen geschlossen. Darüber hinaus gelten ab Samstag, 14. März, folgende Regelungen für die Stadt Kaarst. alle Turnhallen sowie die beiden Hallenbäder werden bis zum 19. April geschlossen. Das Training und der Spielbetrieb der davon betroffenen Sportvereine können nicht stattfinden. Ab Montag, 16. März, wird die Volkshochschule Kaarst-Korschenbroich ihr Studienangebot und alle Veranstaltungen bis zum 19. April stoppen. Davon betroffen ist auch das Angebot der Kreisjugendmusikschule.

In Zusammenarbeit mit den Trägern der Kindertagesstätten wird die Stadt ein Betreuungskonzept für Kinder von Eltern aus folgenden Berufsgruppen entwickeln. medizinisches Personal, häusliche Pflegedienste/stationäres Pflegepersonal, Feuerwehr, Polizei, Energieversorgung und Stadtverwaltung Dieses Angebot ist vergleichbar mit dem Betreuungsangebot der Schulen für die Klassen 1 bis 6, wie es das Schulministerium ab Mittwoch vorgegeben hat. „Wir setzen darauf, ein Angebot im Kita-Bereich ab spätestens Mittwoch machen zu können. Es geht um Personen, die durch ihre Berufstätigkeit die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrecht halten. Wir werden uns diesbezüglich eng mit den Trägern abstimmen und eine Lösung erarbeiten, um die Personaldecke in den genannten Bereichen nicht zu dünn werden zu lassen“, sagt der Erste Beigeordnete der Stadt Kaarst, Sebastian Semmler.

Derweil ist die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Menschen in der Stadt Kaarst am Freitag auf vier gestiegen. 15 weitere stehen als Verdachtsfälle oder Kontaktpersonen unter Quarantäne. Am vergangenen Mittwoch hatte die Verwaltung bereits alle städtischen Veranstaltungen bis zum 5. April abgesagt.

(NGz)