Duisburg: Zwölf Finalisten im Kabarettwettbewerb "Das Schwarze Schaf"

Kabarettwettbewerb : Finale vom „Schwarzen Schaf“ soll im TaM stattfinden

Die zwölf Finalisten für den Niederrheinischen Kabarettpreis 2020 fest. Das Finale vom „Schwarzen Schaf“ soll im TaM stattfinden.

Vor zwei Jahrzehnten gründete der legendäre Kabarettist Hanns Dieter Hüsch, das selbsternannte schwarze Schaf vom Niederrhein, den Niederrheinischen Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“, der seitdem im Prinzip alle zwei Jahre vergeben wird. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem gesellschaftskritischen Kabarett, aber die Grenzen zu Comedy, Poetry-Slam und Liedermachern sind längst fließend. Für die elfte Ausgabe 2020 hatten sich 74 Menschen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz beworben. Zwölf von ihnen wurden jetzt für die Finalrunden zugelassen.

Es sind Alex Döring (München), Beier & Hang (München), Florian Hacke (Kiel), die Goldfarb-Zwillinge (Berlin; „Ihr argentinisches Temperament und ihre jüdischen Neurosen haben sie von ihrer Mutter, ihre stoische Ruhe gegenüber argentimischem Temperament und jüdischen Neurosen von ihrem Vater geerbt“), Jakob Heymann (Bremen), Johannes Floehr (Krefeld), Martin Valenske & Henning Ruwe (Berlin), Micha Marx (Bonn), Peter Fischer (Mannheim), Quichotte (Köln), Suleiman Masomi (geboren in Afghanistan, wuchs in Krefeld auf und lebt in Köln) sowie Victoria Helene Bergemann (Kiel).

Die Zwölf werden im März 2020 je zweimal in Emmerich, Wesel, Krefeld und Moers auftreten. An jedem der acht Abende stellen sechs Nominierte jeweils 15-minütige Ausschnitte aus ihren aktuellen Programmen vor. Das Publikum entscheidet darüber, wer in das Finale am 9. Mai 2020, um 19 Uhr, im Duisburger Theater am Marientor (TaM) einziehen wird. Dort entscheidet dann eine Finaljury, wer den begehrten Preis erhält. Mitglieder dieser Jury sind die Schauspielerin, Autorin und Comedienne Mirja Boes, der Preisträger des „Schwarzen Schafs“ 2018 Salim Samatou, die Leiterin des Duisburger Kleinkunsttheaters „Die Säule“ Martina Linn-Naumann, der ehemalige Vorsitzende des einstigen Fördervereins Niederrheinischer Kabarettpreis „Das Schwarze Schaf“ e.V. Nikolaus Schneider und der WDR-Kabarettexperte Hartmut Krause. Der Sieger erhält 6000 Euro sowie eine Tour durch die Vorrundenstädte und darf sein Bühnenprogramm einen Tag nach der Siegerehrung in der „Säule“ spielen. Die Plätze zwei und drei sind mit 4000 und 2000 Euro dotiert.

Nach jetzigem Stand kann das Finale tatsächlich im derzeit insolventen TaM sttafinden. Der Kartenvorverkauf hat begonnen.

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