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Duisburg: Regelmäßig Stau auf der Sittardsberger Allee in Buchholz

Wegen Dauerbaustelle Kreuz Duisburg-Süd : Sittardsberger Allee wird regelmäßig zur Staufalle

Autofahrer im Duisburger Süden müssen derzeit eine Menge Geduld aufbringen. Die Dauerbaustelle im Kreuz Duisburg-Süd sorgt für Staus.

Morgens, mittags und nachmittags ist er am schlimmsten: Der Verkehr in Richtung Sittardsberger Allee. Da stauen sich die Fahrzeuge dicht an dicht, Fahrzeiten, die sonst zehn Minuten dauern, verlängern sich mindestens um das Dreifache, und scheinbar geht hier nichts mehr. Dass dieses extreme Verkehrsaufkommen auch Ursachen hat, vergessen die meisten, die hier ewig warten, dass die Ampeln an den Verkehrsknotenpunkten endlich Grün zeigen. Doch auch, wenn die Ampel Grün zeigt, geht es nicht wirklich voran. Dieser heftige Rückstau gilt besonders für die Albert-Hahn-Straße in Richtung Sittardsberg.

Dabei ist die Sittardsberger Allee ein Dreh- und Angelpunkt nicht nur für die Menschen im Duisburger Süden. Hier sind Polizei, Feuerwehr, der öffentliche Nahverkehr mit Haltestellen, die Bezirksverwaltung mit Bürgerbüro, ein Altersheim, Ärzte und nicht zuletzt seit einigen Jahren das neue Gesundheitszentrum La Vita ansässig. Das allein sorgt schon für ein hohes Verkehrsaufkommen. Wenn dann noch eine Autobahnausfahrt wie die in Huckingen von der B 288/A 524 gesperrt ist, erhöht sich der Verkehr sofort und messbar. Doch es gibt eine offizielle Umleitung, wie auf Nachfrage unserer Redaktion Sandra Terporten von der Stadtentwässerung und Infrastruktur berichtet. Die führt über die Anschlussstelle Froschenteich. Doch diejenigen Autofahrer, die sich in der Gegend gut auskennen, suchen sich einfach andere Routen.

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Dass die Sperrung an der Ausfahrt Huckingen bald aufgehoben wird, ist eine gute Nachricht. Das bestätigt auch Roland Schmidt von Straßen NRW in einer offiziellen Pressemitteilung. Hierin heißt es, dass Straßen NRW vom 7. November, 22 Uhr, bis 11. November, 13 Uhr, die Düsseldorfer Landstraße an der A 524-Anschlusssstelle Duisburg-Huckingen sperrt. Die „alte B 8“ bleibt in dieser Zeit für Autos, Fußgänger und Radfahrer in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, weil für den weiteren Ausbau der A 524 die Brücke über die Düsseldorfer Landstraße abgebrochen wird. Die Auf- und Abfahrten an der A 524 in Duisburg-Huckingen bleiben in beiden Fahrtrichtungen frei, während rund um die Uhr gearbeitet wird. Umleitungen sind beschildert, für Radfahrer und Fußgänger gibt es eine nahe Ausweichstrecke über den Verloher Kirchweg und den Buscher Weg.

Doch auch ab dem 11. November ist keine echte Erleichterung in Sicht, denn schon jetzt kündigt das Amt für Stadtentwässerung und Infrastruktur die Reduzierung von Fahrstreifen Richtung Sittardsberg an. Und Anpassungen an den Lichtsignalanlagen seien nicht vorgenommen worden, heißt es. Erst für das nächste Jahr sei geplant, an den Autobahnanschlussstellen Großenbaum und der Ampel Düsseldorfer Landstraße/Sittardsberger Allee/Altenbrucher Damm die Lichtsignalzeiten an den Verkehr anzupassen.

Da lobe mancher das Vorgehen in Köln. Die Pförtnerampeln wurden hier vor einigen Wochen eingeführt, um den Verkehr zu lenken. Das sieht in Köln-Weiden auf der Aachener Straße, einer Haupteinfahrtstraße in die City, so aus, dass die Ampeln hier manuell geschaltet werden – und zwar nach Bedarf. Da stehen Fachleute der Hersteller, die die Ampeln gefertigt haben und die Technik beherrschen, und versuchen, den Verkehr zu lenken. Die Stadt hat den Auftrag erteilt und nun läuft der Verkehr besser. Möglicherweise könnte da auch ein Vorbild für Duisburg sein.