1. Sport
  2. Fußball
  3. Borussia Mönchengladbach

Borussia Mönchengladbach: Tony Jantschke operiert, Hoffnung bei Jordan Beyer

Personalsituation vor Hoffenheim : Ein Gladbacher fehlt frisch operiert, andere hoffen auf Einsatz im Saisonfinale

Vier Spieler fehlten vergangenen Sonntag in Frankfurt angeschlagen, zudem verletzte sich Jordan Beyer. Borussias Trainer Adi Hütter durfte am Donnerstag aber mehrere der angeschlagenen Profis wieder beim Training begrüßen. Einer indes wird erst nach der Sommerpause zurückkehren.

Fünf der vergangenen sechs Bundesligaspiele hat Marcus Thuram wegen anhaltender Adduktorenprobleme verpasst. Doch wie von Trainer Adi Hütter angekündigt, ist der Franzose in der laufenden Woche ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Am Donnerstagvormittag zählte er zur 20-köpfigen Gruppe, die nach dem Spiel gegen die Ukraine am Mittwochabend eine lockere, knapp einstündige Einheit am Borussia-Park absolvierte.

Somit besteht die Chance, dass Thuram, der einer der Gladbacher Verkaufskandidaten in der anstehenden Transferperiode ist, noch einen Einsatz zum Saisonfinale erhält. „Marcus ist planmäßig in dieser Woche wieder eingestiegen, er hat eine gute Reha hinter sich. Es ist sicherlich ein Thema für das Wochenende, dass er nochmals ein paar Minuten spielen kann, von Anfang an aber ganz sicher nicht“, sagte Hütter am Donnerstag auf der Pressekonferenz.

Neben Thuram gehörten auch Laszlo Bénes und Christoph Kramer zu den Borussen, die das vergangene Ligaspiel in Frankfurt (1:1) noch verpasst hatten, nun aber wieder mit dem Team trainierten. Auch für sie könnte es demnach für den Kader am Samstag reichen. Dagegen fehlten Tony Jantschke und Jordan Beyer, der in Frankfurt kurz vor Schluss mit muskulären Problemen hatte ausgewechselt werden müssen. Und zumindest Jantschke wird ganz sicher am Samstag nicht dabei sein. Denn wie Hütter mitteilte, ist der Verteidiger schon zu Beginn der Woche am Knie operiert worden.

„Tony hatte versucht, das Problem anderweitig in den Griff zu bekommen, das hat aber nicht funktioniert. Jetzt hat es den operativen Eingriff gegeben, der ist aber gut verlaufen. Er ist schon wieder in der Reha und sollte nach der Sommerpause beim ersten Mannschaftstraining wieder dabei sein“, erklärte Hütter. Bei Beyer indes bestehe noch Hoffnung, dass er einsatzfähig werde bis zum Samstag. „Ob es ausreicht, wird allerdings ein Wettlauf mit der Zeit sein“, sagte Hütter.

Der Coach muss sich demnach aber mit dem Fall auseinandersetzen, dass er seine Abwehrreihe erneut umbauen muss. Allerdings spricht nicht viel dafür, dass Matthias Ginter, der zum SC Freiburg wechselt, noch einen Startelf-Einsatz erhält. Womöglich wird Joe Scally die Position übernehmen. Der US-Amerikaner, der wie Rocco Reitz, Patrick Herrmann und Nico Elvedi am Donnerstag nicht mit dem Team trainierte, hatte gegen die Ukraine durchgespielt und in der zweiten Halbzeit in der Dreierkette verteidigt. Als Option bleibt Hütter auch die Änderung des Systems, die Borussen trainierten am Donnerstag zumindest Angriffe mit dem Spielaufbau in einer Viererkette.

Hier geht es zur Bilderstrecke: So könnte Borussias Startelf gegen Hoffenheim aussehen