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Borussia Mönchengladbach: Adi Hütters Zukunft bleibt weiter offen

„Wir wollen das, alles andere besprechen wir“ : Virkus lässt die Hütter-Zukunft bei Borussia weiter offen

Trainer Adi Hütter will bleiben, doch Manager Roland Virkus legte sich auch vor Borussias letztem Spiel der Saison gegen 1899 Hoffenheim nicht fest, ob der Österreicher auch in der neuen Saison im Amt ist.

Roland Virkus und Adi Hütter haben ein Date. Sie haben sich nach Abschluss der Saison verabredet, um aufzuarbeiten, was passiert ist seit Hütter am 1. Juli 2021 den Job als Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach angetreten hat. Zufrieden ist der Österreicher nicht mit dem Ergebnis, doch er ist fest entschlossen, einen zweiten Anlauf zu starten in Gladbach. „Ich habe einen Vertrag und habe keine anderen Pläne“, bestätigte er auch am Donnerstag im Rahmen der Pressekonferenz zum Spiel der Gladbacher gegen 1899 Hoffenheim.

So weit, so klar, was des Österreichers Seite angeht. Doch hatte Hütter zuletzt auf die Frage nach der Rückendeckung im Verein ausweichend geantwortet – und wollte dies am Donnerstag auch nicht revidieren. Seine Worte machen aber klar: Er wird sich nicht zurückziehen. Sollte der Klub eine Trennung in Erwägung ziehen, würde diese kostenpflichtig im Millionenbereich sein, schließlich hat Hütter einen sicherlich gut dotierten Vertrag bis 2024.

Doch es scheint, als wäre für die Borussen nicht eindeutig erwiesen, ob Hütter noch der passendste Trainer für Gladbach sei, allein schon der Chemie wegen. Immer wieder ist zu hören, dass es nicht stimmt zwischen dem Trainer und seiner Mannschaft, je nach Quelle ist von einem „schwierigen“ bis „zerrütteten Verhältnis“ die Rede, davon, dass gerade der Draht zu Führungskräften und Meinungsführern im Team nicht da sei. Hütter selbst hatte zuletzt indes versichert, dass das Verhältnis „absolut in Ordnung“ sei, auch Jonas Hofmann und Jordan Beyer hatten in Interviews mit unserer Redaktion das Verhältnis als intakt beschrieben.

Manager Roland Virkus hat sich aber im Gegensatz zu Hütter nicht eindeutig festgelegt in der Frage, ob Borussia mit dem Trainer in die neue Saison gehen wird. „Wir wollen das, alles andere besprechen wir“, sagte Virkus zur Hütter-Zukunft. „Wollen“ statt „werden“: Mindestens ergebnisoffen geht Virkus somit wohl in das geplante Analyse-Gespräch mit Hütter.

Der 52-Jährige kann am 26. Juni, wenn die Vorbereitung auf die neue Saison beginnt, weiter Cheftrainer sein. Doch es wäre nach Lage der Worte auch keine absolute Sensation, wenn es am Samstag gegen 1899 Hoffenheim das letzte Spiel als Gladbach-Trainer wäre.

Hier geht es zur Bilderstrecke: So könnte Borussias Startelf gegen Hoffenheim aussehen