Borussia Mönchengladbach: Josip Drmic könnte für andere Vereine noch einmal interessant werden

Stürmer spielt bei Borussia keine Rolle : Drmic könnte für andere Vereine plötzlich doch noch interessant werden

Josip Drmic kann Borussia verlassen. Der Stürmer spielt in Gladbach keine Rolle mehr. Bislang kam aber kein Geschäft zustande. Das könnte sich nun ändern.

Am Donnerstagabend endet das Winter-Transferfenster. Bis dato hat Borussia am Transfertreiben nicht teilgenommen. So war es auch von den Verantwortlichen angekündigt worden. Trainer Dieter Hecking wünschte sich, seinen Hinrunden-Kader auch in der Rückrunde zur Verfügung zu haben, entsprechend erklärte Sportdirektor Max Eberl, nur dann Einkäufe tätigen zu wollen, wenn Spieler die Gladbacher verlassen.

Dass dies bis zum 31. Januar passieren wird, ist in einem Fall jedoch beidseitig wünschenswert. Josip Drmic darf Borussia in diesem Winter verlassen. „Er ist am weitesten weg von den ersten 18“, erklärte Eberl schon im Trainingslager und wiederholte diesen Eindruck vor dem Spiel am vergangenen Wochenende gegen den FC Augsburg (2:0).

Die Situation des Schweizer Nationalspielers hat sich im Laufe der vergangenen Wochen nicht verbessert. In der Hinrunde durfte Drmic in der Bundesliga gar nicht ran, ein solches Schicksal droht ihm auch in der Rückrunde, sofern er bei Borussia bleiben sollte. Der Klub wäre vielleicht sogar bereit, den Stürmer, dessen Vertrag am Saisonende auslaufen wird, sogar ohne eine ganz große Ablösezahlung ziehen zu lassen. Den Gladbachern würde es vielleicht schon reichen, das üppige Drmic-Gehalt nicht mehr zu zahlen.

Bislang suchen Borussia und der Schweizer vergeblich nach einem neuen Arbeitgeber. Doch gerade in den letzten Tagen der Transferperiode im Winter kommt traditionell Schwung in das Geschehen. Dann könnte auch Drmic auf dem Schirm anderer Vereine erscheinen und so am Ende doch noch alle glücklich werden.

Ein weiterer Wechsel eines Borussia-Spielers ist vorstellbar. Laszlo Bénes muss sich aktuell mit einem Tribünenplatz begnügen, weil er mit Tobias Strobl und Christoph Kramer zwei Konkurrenten im defensiven Mittelfeld hat, mit denen er nicht mithalten kann. Sollte noch ein ambitionierter Zweitligist bei Borussia anfragen, wäre eine Ausleihe möglich. So hatten es die Gladbacher schon bei der Leihe von Florian Neuhaus zu Fortuna Düsseldorf gemacht. Und der ist danach zur festen Größe bei Borussia geworden.

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