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Borussia Mönchengladbach: Das sagt Max Eberl zur Personalplanung

Zukunftssgespräche mit Ginter, Zakaria und Co. : Womit Max Eberl bei der Borussia-Personalplanung rechnet

Die Corona-Pandemie, finanzielle Einbußen und ein dadurch wohl erst verspätet ins Rollen kommender Transfermarkt erschweren auch Borussia Mönchengladbach die Kaderplanung für die kommende Saison. Das sagt Manager Max Eberl zu offenen Personalfragen.

Es gibt nichts Neues tief im Westen. Borussias Manager Max Eberl führt Zukunftsgespräche mit Matthias Ginter und Denis Zakaria, deren Verträge 2022 enden. Zudem haben Florian Neuhaus und Marcus Thuram dem Vernehmen nach Ausstiegsklauseln, auch über die Zukunft von Alassane Plea und Jonas Hofmann wird spekuliert.

Offen ist ebenso, wie es mit Valentino Lazaro weitergeht, der Leihvertrag mit Inter Mailand endet am 30. Juni. Das ist auch das Enddatum des Kontrakts mit Ibrahima Traoré. Auch da kann Eberl noch keine Mitteilung machen, ob für den Dribbler nach sieben Jahren tatsächlich das Ende seiner Gladbach-Zeit ansteht.

Zeitnah wird es indes keine Antworten die einige der Personalfragen geben. „Ich denke nicht, dass es in den nächsten drei oder vier Wochen Lösungen gibt, was beispielsweise Denis Zakaria und Matthias Ginter betrifft. Beide besitzen noch einen Vertrag über die Saison hinaus, dementsprechend herrscht keine Eile“, sagte Eberl. „Ob es zu einer Verlängerung kommen könnte oder ob es andere Gedanken gibt, wird man dann sehen.“

Und zwar, wenn gewisse Rahmenbedingungen klarer sind als jetzt: „Die Entscheidungen und der gesamte Transfermarkt werden in diesem Jahr generell erst später ins Rollen kommen. Es gibt immer noch Corona und finanzielle Einbußen, die Vereine müssen schauen, womit sie rechnen und planen können für die neue Saison, auch der Fernsehvertrag bringt in der Summe 200 Millionen Euro weniger, das ist eine zweistellige Summe für jeden Verein. Es gibt sehr viele Unwägbarkeiten“, sagte Eberl.

Dazu gehört der Ausgang der aktuellen Saison. Wird es noch Europa oder nicht? Den Kader wird Eberl entsprechend anpassen. „Wir haben einen Kader gebaut für Champions League, Bundesliga und Pokal. Das war möglich, weil wir die Mittel dazu und Erfolg hatten. Aufgrund der Corona-Pandemie müssen wir uns Gedanken machen, wie der Kader in der neuen Saison aussehen könnte. Wie groß er sein wird, werden wir sehen. Grundsätzlich könnte es sein, dass der Kader ein wenig kleiner wird, weil finanzielle Möglichkeiten wegbrechen. Dies ist aber auch eine Chance für die Nachwuchsspieler, sich in den Vordergrund zu spielen“ sagte Eberl.

Was Talente angeht, könnte die Möglichkeiten von fünf Auswechslungen Chancen eröffnen, glaubt Eberl.