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Unwetter in Erkrath: Feuerwehr aus Xanten und Kreis Wesel unterstützt vor Ort

Xantener Feuerwehrleute helfen in Erkrath : „Das Wasser kam wie eine braune Lawine auf uns zu“

Nach dem Unwetter und den Überschwemmungen in Erkrath haben Feuerwehrleute aus dem Kreis Wesel die Einsatzkräfte vor Ort unterstützt. „Das Wasser war überall“, berichtete der Xantener Hans-Hermann Koppers.

Feuerwehrleute aus Xanten haben am Mittwoch und am Donnerstag die Einsatzkräfte in Erkrath (Kreis Mettmann) unterstützt. In einer Straße habe das Wasser nicht nur in den Kellern gestanden, sondern auch in den Gärten, berichtete Hans-Hermann Koppers, stellvertretender Leiter der Xantener Feuerwehr, der am Mittwoch in Erkrath war. „Das Wasser war überall.“ Die Einsatzkräfte hätten es abgepumpt und bis zum Abend rund 20 Keller weitgehend leer bekommen. Dann habe der Regen wieder zugenommen, und das Wasser sei wieder in die Keller gelaufen, ohne dass es zu verhindern gewesen sei. „Das Wasser kam wie eine braune Lawine auf uns zu.“ Dass Feuerwehrleute am Mittwoch im Unwetter-Einsatz gestorben sind, hätten sie erst auf der Rückfahrt mitbekommen. „Da wurde es ganz ruhig im Fahrzeug.“ Landesweit trauern die Feuerwehren um die toten Kameraden.

Die Xantener gehörten zur Bezirksbereitschaft 1 des Landes NRW, die in den Kreis Mettmann gerufen worden war. Auch Einsatzkräfte aus Rheinberg, Alpen und Sonsbeck halfen deshalb in Erkrath. Außerdem half der Wasserrettungszug des DRK in der Region Aachen. Umgekehrt hatte Xanten zum Beispiel vor fünf Jahren Unterstützung aus anderen Regionen bekommen, als der Starkregen über der Stadt niedergegangen war. Dieses Mal war der Kreis Wesel weniger betroffen. Wie die Kreisverwaltung mitteilte, gab 28 Einsätze in Zusammenhang mit dem Sturmtief Bernd.

(wer)