Masen Kurdi im Kellderduell der Hoffnungsträger des SV Orsoy

Fußball-Kreisliga A : Masen Kurdi im Kellderduell der Hoffnungsträger des SV Orsoy

Das Schlusslicht spielt bei der Spvgg. Rheurdt-Schaephuysen. Beide Teams haben erst einen Punkt geholt. Das gilt auch für den SV Millingen, der in Lüttingen aufläuft.

Auf zwei Plätzen wird schon am Freitag um A-Liga-Punkte gespielt. Die Alpener möchten dann am Samstag die Tabellenführung verteidigen.

Im Ligabetrieb hat der SSV Lüttingen zwar erst ein Spiel verloren. Mit dem Pokal-Aus in Asberg musste die Elf von Stefan Kuban allerdings den ersten richtigen Dämpfer hinnehmen. Erstmals in dieser Saison blieben die Fischerdörfler ohne eigenes Tor. „Wir haben die größten Hochkaräter verballert“, sagt der Trainer. Der SV Millingen, den die Fischerdörfler Freitagabend erwarten, war in der Vergangenheit oft ein Angstgegner. Kuban: „Das sollten wir jetzt einfach mal abschütteln.“ Bis auf Mirko Poplawski sind alle Mann an Bord.

Für SVN-Coach Nisfad Grgic ändert sich der Matchplan nach dem verlorenen Pokal-Spiel des SSV nicht: „Die Niederlage sollte man nicht zu hoch bewerten. Ich erwarte einen schnellen, schnörkellosen Fußball, den es zu unterbinden gilt.“ Viel mehr richtet der 34-Jährige den Blick auf sein Team. „Gegen Rheinhausen waren wir nah dran. Wir müssen von der ersten Minute Zugriff auf das Spiel bekommen, um endlich zu punkten.“ Drei Kicker kommen aus ihren Verletzungen zurück. Doch der Trainer möchte noch kein Risiko eingehen.

Auch Schlusslicht SV Orsoy steht am Freitagabend vor dem nächsten Versuch, den ersten „Dreier“ einzufahren. Für Trainer Daniel Zvar wie Team-Manager Mark Kolanczyk wird’s ein richtungsweisendes Duell. Denn die SpVgg Rheurdt-Schaephuysen steht ebenfalls nur mit einem Zähler da. „Wir müssen dringend die individuellen Fehler abstellen und uns mal belohnen“, fordert Kolanczyk. Mathias Muczk, Erkan Ayna und Felix Hochstein fallen aus. „Dafür hat Masen Kurdi wieder trainiert“, verrät der Manager Der 30-jährige Stürmer könnte sein Saisondebüt feiern. Seine Tore wären wichtig. Mit gerade mal sieben Treffern stellt Orsoy den harmlosesten Angriff der A-Liga.

Nach dem lang ersehnten ersten Heimsieg gibt es für den TuS Borth auf der Asche des TV Asberg nur ein Ziel: Den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter auszubauen. Trainer Frank Misch ist in der Abwehr zum siebten Mal im siebten Spiel zu Änderungen in der Viererabwehrkette gezwungen. Simon Schmieler ist gesperrt, Nils Armes und Finn Tammer fehlen angeschlagen. „Trotzdem bleiben wir entspannt“, sagt Misch.

Statt nach unten richtet der TuS Xanten den Blick in der Tabelle weit nach oben. Nur ein Punkt trennt die Domstädter von Platz eins, den die Konkurrenz aus Alpen belegt. Das Team von Thomas Dörrer peilt den sechsten Sieg in Serie an und geht mit breiter Brust in die Partie gegen Aufsteiger VfL Repelen II. „Sie haben eine erfahrene Mannschaft, die nicht umsonst bis kurz vor Schluss gegen Alpen geführt hat“, warnt der Coach. Die Chancen stehen laut Dörrer „50 zu 50“.

Jörg Schütz hingegen hat beim ersten Punktverlust von Viktoria Alpen keine gute Leistung seiner Mannen gesehen. Den ersten kleinen Schönheitsfehler will die noch ungeschlagene Mannschaft am Samstag gegen den Rumelner TV korrigieren, um weiterhin von ganz oben grüßen zu können. Gelingen soll das Ganze mit „mehr Leidenschaft und Einsatzbereitschaft“, so fordert es zumindest der Trainer.

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