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Kreis Viersen: Sechs neue Corona-Infektionen am Donnerstag

Pandemie im Kreis Viersen : Sechs neue Corona-Infektionen am Donnerstag

Im Kreis Viersen gibt es sechs neue Fälle von Coronavirus-Infektionen; darunter ist ein Reiserückkehrer. Zudem konnte das Ausbreitung des Virus in einem Seniorenheim im Kreisgebiet verhindert werden.

Dem Kreis Viersen sind am Donnerstag, 13. August, sechs Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet worden; darunter ist ein Reiserückkehrer. Aktuell sind 60 Menschen im Kreisgebiet mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der neuen bestätigten Fälle in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner ist gegenüber dem Vortag von zehn auf elf gestiegen.

So sieht die Entwicklung im Kreis Viersen aus (Stand 13. August, 16 Uhr): Es gibt 851 bekannte Fälle im Kreis Viersen seit Beginn der Corona-Pandemie, 754 Menschen sind genesen; 37 sind gestorben. 186 Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Isolierung.

Die nachgewiesenen Fälle aus dem Kreis Viersen verteilen sich so auf die Kommunen: In Viersen sind 159 Fälle bestätigt; aktuell gibt es 17 Infektionen,137 Menschen sind genesen, fünf sind gestorben. In Brüggen gibt es 22 bestätigte Fälle, aktuell zwei positiv Getestete, 20 Genesene, keine Todesopfer. In Nettetal gibt es 76 bestätigte Fälle, aktuell sieben positive Testungen, 67 Genesene und zwei Todesopfer. In Niederkrüchten gibt es 96 bestätigte Fälle, fünf positive Testergebnisse, 80 wieder gesunde Patienten und elf Todesopfer. In Schwalmtal sind 47 Fälle bestätigt; aktuell sind drei Infektionen bekannt; 42 Menschen sind inzwischen wieder genesen; zwei sind gestorben.

In Grefrath liegt die Zahl der bestätigten Fälle bei 31, aktuell sind zwei positive Testergebnisse bekannt, 29 Menschen sind bereits wiedergenesen; es gab keine Todesopfer. In Kempen sind dem Kreis 136 Infektionen bekannt; aktuell sind sieben positive Tests bekannt; 129 Patienten sind bereits wieder genesen; es gab keine Todesopfer. In Tönisvorst liegt die Zahl der bekannten Fälle bei 125; aktuell gibt es keine positiven Testergebnisse; 116 Menschen sind wieder genesen; neun sind tot. In Willich wurden dem Kreis 159 Infektionen gemeldet; aktuell gibt es 17; 134 Menschen sind bereits wieder gesund; es gab keine Todesopfer.

Laut einer Sprecherin des Kreises Viersen konnte in einer Pflegeeinrichtung im Kreisgebiet eine Ausbreitung des Coronavirus verhindert werden. Um welche Einrichtung es sich handelt, wollte die Sprecherin nicht mitteilen. Ein Bewohner wurde am siebten Tag nach seiner Neuaufnahme positiv auf das Coronavirus getestet. Er war von den übrigen Bewohnern isoliert.„Wir verstehen, dass die momentane Situation für ältere Bürger eine besondere Belastung darstellt“, sagt Landrat Andreas Coenen (CDU). Zu schützen seien jedoch besonders die sensiblen Gruppen unserer Gesellschaft vor dem Virus. „Der aktuelle Fall bestätigt, dass es wichtig ist, die Vorgaben einzuhalten – auch wenn es schwerfällt“, betonte der Landrat.

Der Kreis hatte am 29. Juni eine Allgemeinverfügung zum Schutz von pflegebedürftigen Menschen erlassen. Demnach müssen alle, die neu in eine Dauer- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung aufgenommen werden, zunächst für 14 Tage innerhalb der Einrichtung in Quarantäne. Das gilt ebenfalls für alle, die nach mehr als 24 Stunden im Krankenhaus in die Einrichtung zurückkehren. Alle Bewohner werden nach Empfehlungen des Robert Koch-Institutes bei (Wieder-)Aufnahme in die Einrichtung auf das Virus getestet. Ein zweiter Test darf frühestens fünf Tage später erfolgen. Nur wenn auch das zweite Testergebnis negativ ausfällt und die getestete Person seit 48 Stunden keine Symptome zeigt, darf die Quarantäne vorzeitig beendet werden.

(busch- )