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Corona Viersen: Martinschule bleibt bis zum 24. August geschlossen

Lehrerin infiziert : Grundschule in Viersen bleibt nach Corona-Fall bis 24. August geschlossen

Nach einem Corona-Fall im Kollegium bleibt die Martinschule in Viersen bis zum 24. August zu. Der reguläre Betrieb sei wegen der nun fehlenden Lehrer kaum möglich, heißt es vom Kreis. Die Stadt prüft Möglichkeiten für eine Notbetreuung.

Nachdem sich eine Lehrerin der Martinschule in Viersen-Süchteln mit dem Coronavirus infiziert hat, muss nun fast das gesamte Kollegium in Quarantäne. Das hat das Gesundheitsamt des Kreises Viersen angeordnet. Betroffen sei ein Dutzend Lehrer, erklärte Anja Kühne, Sprecherin des Kreises Viersen, auf Anfrage. Es handle sich dabei um Lehrkräfte, die direkten Kontakt zu der infizierten Lehrerin gehabt hätten. Kühne: „Die Schließung der Schule wurde vom Gesundheitsamt nicht angeordnet, allerdings scheint der reguläre Betrieb der Grundschule wegen der jetzt fehlenden Lehrkräfte kaum möglich.“

Nach Angaben der Grundschule hatte die betroffene Lehrerin keinen Kontakt zu den Schülern. Allerdings war das Lehrpersonal am Montag zu einer Konferenz zusammengekommen. Auf ihrer Website berichtet die Martinschule über neue Entwicklungen. Ob die Schule am Donnerstag für eine Notbetreuung geöffnet werde, war am Mittwochabend noch offen.

Am Mittwochmittag hatte der Kreis Viersen darüber informiert, dass an zwei Schulen in Viersen je eine Lehrerin positiv auf das Coronavirus getestet worden und für Teile des Kollegiums Quarantäne angeordnet worden sei. Bei der zweiten betroffenen Schule handelt es sich um die Gemeinschaftshauptschule Süchteln. Zwei Lehrkräfte der Schule seien in Quarantäne, berichtet Kühne. Ob sich die betroffenen Lehrer testen lassen, sei ihnen überlassen: „Es gibt keine Testpflicht, aber eine dringende Empfehlung.“

(peng/naf)