1. NRW
  2. Städte
  3. Viersen

Grüne im Kreis Viersen: „Baerbock ist die richtige Kandidatin"

Das sagen die Grünen im Kreis Viersen zur Baerbock-Ernennung : „Baerbock ist die richtige Kandidatin zur richtigen Zeit“

Die Grünen haben die K-Frage entschieden: Parteichefin Annalena Baerbock soll Kanzlerkandidatin für die Bundestagswahl am 26. September werden. Was die Grünen im Kreis Viersen dazu sagen.

Die Grünen haben sich für Annalena Baerbock als Kanzlerkandidatin bei der Bundestagswahl am 26. September entschieden. Das gab die Partei am Montag bekannt, nachdem der Bundesvorstand der Grünen die 40-Jährige nominiert hatte.

Bei den Bündnisgrünen im Kreis Viersen ist die Unterstützung für Baerbock groß. Mit ihr „haben wir nun eine empathische und dynamische Frau als Kanzlerkandidatin. Mit einem starken und klaren Profil, das die Werte unserer Partei und unser Wahlprogramm zu 100 Prozent repräsentiert“, erklärt Jürgen Heinen, Vorstandsvorsitzender der Grünen im Kreis. Zudem gelte Baerbock  auch außerhalb der Partei „als konstruktive, souveräne, aber auch harte Vertreterin unserer grünen Inhalte“. Sie sei „somit die richtige Frau, zur richtigen Zeit, um unser Land in eine gute Zukunft zu führen“, so Heinen. Mit ihrem Wahlprogramm und Baerbock als Kanzlerkandidatin antworteten die Grünen „auf die großen Fragen und Herausforderungen unserer Zeit: sowohl global als auch für den Kreis Viersen“.

Bei den Grünen in Nettetal habe man sich ebenfalls sehr gefreut über die Entscheidung. Bei einer Ortsverbandssitzung kurz vor der Bekanntgabe der Kandidatur habe man sich auch fast einstimmig für Annalena Baerbock ausgesprochen. „Sie ist eine Frau, die im Leben steht, mit Kindern und Familie. Sie ist jemand, der wirklich weiß, wo es langgeht“, sagt Ortsverband-Vorsitzende Martina Derpmanns. „Annalena Baerbock hat die Fähigkeit, Deutschland nach außen hin zu vertreten.“ Auch, dass es eine Frau geworden sei, sei die richtige Entscheidung.

„Hocherfreut“ ist Anja Degenhardt, Vorsitzende der Grünen in Niederkrüchten, über die Ernennung. Es sei eine große Geste von Robert Habeck. „Gewünscht habe ich mir aber, dass es Annalena wird, weil sie als junge Frau mit starken Vorstellungen eine andere Persönlichkeit reinbringt“, so Degenhardt.

Die Grünen in Brüggen sehen in der Ernennung auch ein Zeichen der Solidarität: „Diese Ernennung ist der Beweis für den absoluten Willen der Grünen, sich nicht wie andere Politiker zum Sklaven einer Machtpolitik machen zu lassen, sondern sich in den Dienst einer solidarischen Sachpolitik zu stellen“, sagt Vorsitzende Gaby Tröger.