Die GGS Frixheim gewinnt den Klimaschutzpreis in Rommerskirchen

Klimaschutzpreis in Rommerskirchen : Gemeinschaftsgrundschule Frixheim gewinnt Klimaschutzpreis

Im Projekt „Kampf der vollen Tonne“ lernten die Schüler Nachhaltigkeit und Müllvermeidung. Das Preisgeld von 1000 Euro wurde auf drei Projekte von Kitas und Grundschule aufgeteilt.

Klimaschutz geht jeden etwas an, und jeder kann beim Klimaschutz helfen. Das schließt selbstredend auch die Kinder von Grundschulen und Kindertagesstätten ein. Um die Heranwachsenden im frühen Alter bereits für das wichtige Thema zu sensibilisieren und ihnen aufzuzeigen, dass bereits kleine Dinge Großes bewegen können, wurde der „Innogy Klimaschutzpreis“ in Rommerskirchen erneut zwischen Kitas und Grundschulen ausgelobt.

Gewinner des Klimaschutzpreises ist die Gemeinschaftsgrundschule Frixheim, in der auch die Preisverleihung erfolgte. Für das Projekt „Kampf der vollen Tonne“ erhielt die Schule 500 Euro Preisgeld von Innogy. Dem Projekt zugrunde liegt ein einwöchiger Workshop im Rahmen der Ortsranderholung in den Sommerferien. Dabei haben die Kinder die Grundsätze von Mülltrennung und -vermeidung, Nachhaltigkeit sowie Upcycling gelernt. Zudem befragten sie Anwohner zu Umwelt-Themen und untersuchten, inwieweit sich die Gemeinde Rommerskirchen um Nachhaltigkeit bemüht.

Für das Projekt „Wir können unsere Umwelt positiv verändern“ wurde die Klasse 4 der Kastanienschule mit dem zweiten Platz und 300 Euro Preisgeld ausgezeichnet. Die Schule hat thematisch einen Naturschwerpunkt, über das ganze Jahr verteilt wurden eine Vielzahl von Projekten absolviert. Unter anderem erstellten die Viertklässler Lernplakate zu „Plastik im Meer“, „Bienen und deren Gefährdung“ sowie „Klimawandel“. Für das Frühjahr ist zudem geplant, Insektenhotels zu installieren und bienenfreundliche Blumensamen im Schulgarten auszusähen.

Die Kita „Gillbach-Wichtel“ erhält 200 Euro Preisgeld für den dritten Platz. Die Kinder beschäftigten sich ebenfalls in einer Vielzahl von Projekten zu „Nachhaltigkeit und Klimaschutz“. Als Höhepunkt zählt die Gestaltung eines Hochbeetes, die Ernte von selbst angepflanzten Tomaten, Kartoffeln und Salat sowie das Kochen von Marmelade aus Früchten des heimischen Gartens.

„Ich freue mich, dass die Kinder der Gemeinde Rommerskirchen Modelle entwickeln, um andere Wege zu gehen und Verantwortung für die Umwelt zu übernehmen“, sagt Elmar Gasten, Dezernent für Schule, Kinder und Jugend. Die Entscheidung der Gemeinde, den Preis erneut an Projekte von Kitas und Grundschulen zu vergeben, begrüßt Frithjof Gerstner vom Kommunalen Partnermanagement der Innogy. „Da ist so viel Potenzial drin“, sagt er und betont: „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht. Die Projekte waren alle sehr schön und von ihrer Qualität sehr ähnlich.“ Überdies bedankt er sich bei den Lehrern und Erziehern, die „die jungen Menschen auf vielfältige Art für den Umwelt- und Naturschutz sensibilisieren und so dazu beitragen, dass die Themen für Kinder auch in Zukunft eine wichtige Rolle spielen.“