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Fynn Reiß fordert dem Fußballprofi im Aktuellen Sportstudio alles ab

An der ZDF-Torwand : Fynn Reiß fordert dem Fußballprofi alles ab

Der 18-Jährige tritt im Aktuellen Sportstudio gegen Andreas Luthe, Torwart beim 1. FC Union Berlin, an. Obwohl er in diesem Duell knapp den Kürzeren zieht, blickt er auf einen spannenden Tag zurück.

Am Samstag hatte Fynn Reiß seinen großen Tag. Der 18-Jährige trat beim Torwandschießen im ZDF-Sportstudio gegen Andreas Luthe, Torwart des Bundesligisten Union Berlin, an. Zwar unterlag der Büttgener seinem Gegner knapp, jedoch war alleine schon der Besuch im „Aktuellen Sportstudio“ für den jungen Fußballer aufregend.

Der Tag: Um 16 Uhr kam er im Hotel an, anschließend erfolgte ein kurzer Rundgang durch Mainz. Gegen 20.30 Uhr holte ein Taxi den zukünftigen Kicker des Landesligisten Holzheimer SG ab und brachte ihn auf den Lerchenberg, wo die Sendung produziert wird. „Da wir noch etwas Zeit hatten, durfte ich mir in einer kurzen Tour sogar das Gelände des ZDF anschauen“, erzählt er. „Im Anschluss daran wurde ich in den VIP-Bereich gebracht.“ Dort hielt er sich bis kurz vor Beginn der Sendung auf. Ein Buffet sorgte dafür, dass Reiß nicht hungrig zum Torwandschießen erschien. „Bevor es losging, durfte ich in einem Nebenraum zehn bis fünfzehn Minuten üben“, sagt der Kunstschütze des TuS Reuschenberg. „Dort bin ich auch Moderator Sven Voss und Andreas Luthe zum ersten Mal begegnet.“

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Von einer Visagistin TV-gerecht geschminkt begann schließlich sein großer Auftritt. Bis dahin hatte er die Sendung mitverfolgt, nun richteten sich alle Kameras auf den jungen Fußballer. „Es war toll, aber auch sehr überwältigend. Ich habe nicht erwartet, dass sich so viele Kameras im Sportstudio befinden. Auf einem Fernseher konnte ich mich sogar selbst sehen.“ Jedoch wollte er sich auf den eigentlichen Grund seines Besuches im Sportstudio konzentrieren. Gespannt sah er dem Torwart von Union Berlin bei seinen ersten drei Versuchen zu, den Ball durch das untere Loch am rechten Rand der Torwand zu schießen. Zweimal gelang es ihm, einmal scheiterte er. Nun war Reiß an der Reihe. Das Ergebnis: Er traf ebenfalls zweimal. Die zweite Runde erwies sich als deutlich schwerer, denn jetzt musste der Ball durch ein weiter oben gelegenes Tor am linken Rand der Wand geschossen werden. Luthe gelang ein Treffer. Fynn Reiß schlug sich gut und traf stets die Nähe des Lochs, jedoch musste er sich nach dieser Runde geschlagen geben, da ihm kein Treffer gelang. Doch Reiß bleibt optimistisch: „Die Erfahrung, überhaupt eingeladen worden zu sein und teilgenommen zu haben, macht mich trotzdem glücklich und zufrieden.“